Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach 83 Wochen eröffnen am 10.01 in Uganda wieder die Schulen
+
83 Wochen - so lange waren die Schulen in Uganda aufgrund der Corona-Pandemie nach Angaben der SOS-Kinderdörfer ganz oder teilweise geschlossen. Damit ist das ostafrikanische Land weltweit trauriger Spitzenreiter. (Bild zur Verwendung nur im Kontext der SOS-Kinderdörfer weltweit)

SOS-Kinderdörfer weltweit

Nach 83 Wochen eröffnen am 10.Januar in Uganda wieder die Schulen SOS-Kinderdörfer: Viele Schüler werden nicht zurückkommen

83 Wochen - so lange waren die Schulen in Uganda aufgrund der Corona-Pandemie nach Angaben der SOS-Kinderdörfer ganz oder teilweise geschlossen.

Mehr SOS-Infos

Kampala (ots) -

83 Wochen - so lange waren die Schulen in Uganda aufgrund der Corona-Pandemie nach Angaben der SOS-Kinderdörfer ganz oder teilweise geschlossen. Damit ist das ostafrikanische Land weltweit trauriger Spitzenreiter. An diesem Montag, 10.Januar, soll der Unterricht nun endlich wieder fortgeführt werden. „Die Situation ist dramatisch: Die meisten Schüler waren insgesamt zwei Jahre nicht in der Schule. Besonders Kinder unter acht Jahren und Schüler in entlegenen Regionen hatten kaum Zugang zu Bildung!“, sagt Lilian Ssengooba, Verantwortliche für Programmentwicklung der SOS-Kinderdörfer in Uganda.

Ssengooba befürchtet, dass landesweit zahlreiche Schüler ihre Bildung nie wieder aufnehmen werden. „Viele junge Mädchen sind inzwischen von ihren Familien verheiratet worden oder sie sind schwanger, andere Schüler waren gezwungen arbeiten zu gehen, um ihre Familien zu unterstützen“, sagt Ssengooba. Die Kinder würden in Steinbrüchen Gold schürfen oder auf der Straße Waren verkaufen. Manche seien auch als Hausangestellte im benachbarten Kenia tätig. Für Uganda und jeden einzelnen der jungen Menschen sei das eine Katastrophe.

Das Wichtigste sei jetzt, die Rückkehr in die Schule aktiv zu unterstützen, auch mit staatlichen Förderprogrammen. Ssengooba sagt: „Bildung ist ein Menschenrecht! Wir müssen sicherstellen, dass sie den jungen Menschen auch wirklich zur Verfügung steht.“

Die SOS-Kinderdörfer wollen mit Kampagnen für die Wiederaufnahme der Bildung werben. Außerdem bieten sie in Kooperation mit den Gemeinden schulbegleitende Maßnahmen an. Bereits in den letzten beiden Jahren hatte die Hilfsorganisation im Schulterschluss mit Lehrern und Eltern alternative Bildungssysteme und Initiativen von Schülern für Schüler aufgebaut, um den Bildungsnotstand zu überbrücken.

Pressekontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

Unternehmensnachrichten präsentiert von Presseportal

Presseportal

news aktuell GmbH
Mittelweg 144
20148 Hamburg
E-Mail: info@newsaktuell.de
www.newsaktuell.de/kontakt

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.