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Präventionskampagne kommmitmensch

Mit der richtigen Ausstattung ins neue Schuljahr - was bei Schulranzen, Schreibtisch und Medien wichtig ist

Anfang August geht es für die ersten Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien zurück in die Schule, andere werden eingeschult.

Berlin (ots)

Damit die Kinder vom ersten Tag an gesund lernen, sind ein gut sitzender Schulranzen, der geeignete Schreibtisch für die Hausaufgaben zu Hause und ausreichend Bewegung in der Freizeit wichtig. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) erklärt, worauf Eltern bei der Ausstattung achten sollten.

Den passenden Schulranzen finden

Der richtige Schulranzen ist nicht zu schwer und sollte sein Gewicht auf den ganzen Rücken des Kindes verteilen. Noch besser ist es, wenn das Kind ihn selbst ausprobiert. Der Ranzen muss sowohl mit T-Shirt als auch mit dicker Jacke gut sitzen. Ergonomisch richtig getragen wird der Schulranzen, wenn er im oberen Bereich der Wirbelsäule aufliegt. Das Rückenteil sollte körpergerecht geformt und die Polsterung atmungsaktiv sein.

Als ergonomisch, funktional und gut sichtbar gilt ein Schulranzen, wenn er der DIN-Norm 58124 2018-10 „Schulranzen - Anforderungen und Prüfung“ entspricht. Streifen, die in der Dunkelheit das Licht von Autoscheinwerfern reflektieren sowie fluoreszierende Leuchtflächen auf dem Schulranzen helfen, dass das Kind von anderen Verkehrsteilnehmenden besser gesehen wird.

Was es darüber hinaus zu beachten gilt, steht in der DGUV Information 202-109 Schulranzen: sichtbar, ergonomisch und funktional

Die richtige Schreibtischhöhe einstellen

Werden die Hausaufgaben an einem Schreibtisch erledigt, sollte dieser auf das Kind ausgerichtet sein, das an ihm sitzt. Eine einseitige Haltung über längere Zeit kann zu Rückenschmerzen und Verspannungen führen. Ob ein Schreibtisch die richtige Höhe hat, lässt sich einfach testen: Sitzt das Kind auf dem Stuhl, sollten die Beine im rechten Winkel sein, die Füße fest auf dem Boden stehen und die Unterarme auf den Schreibtisch gelegt werden, sodass auch die Ellbogen einen rechten Winkel bilden. Ist der Winkel zu klein, ist der Tisch zu hoch. Ist der Tisch zu tief, müssen Kinder den Oberkörper weit nach vorne beugen, was körperliche Schäden zur Folge haben kann. Kinder ab einer Größe von 105 cm sollten an einem Schreibtisch von 46 cm Höhe sitzen, 120 cm große Kinder an einem 52 cm hohen und Kinder ab 135 cm an einem 58 cm hohen Tisch. Um in jedem Alter flexibel reagieren zu können, ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch empfehlenswert.

Digitale Medien sinnvoll nutzen

Zusätzlich zu Blöcken, Stiften und Heftern steht heute oft noch ein Laptop auf dem Schreibtisch. Werden mobile digitale Medien häufig für die Hausaufgaben genutzt, sollten externe Eingabemittel wie Tastatur und Maus verwendet werden, da Touchpads bei dauerhafter Anwendung nicht ergonomisch sind. Der Bildschirm muss höhenverstellbar, frei und leicht neigbar sowie drehbar sein und sollte eine Größe von zehn Zoll nicht unterschreiten. Laptop und Tablet können auch an einen externen Bildschirm angeschlossen werden, der im Optimalfall 15 Zoll groß sowie matt und entspiegelt ist. Zudem sollte ein Abstand von 50 cm zum Bildschirm nicht unterschritten werden. Spiegelnde und reflektierende Bildschirme machen müde Augen und schaden der Konzentration. Handys sollten aufgrund des kleinen Displays nicht für Textarbeiten, sondern nur für kurze Recherchen genutzt werden.

Bei der Positionierung der mobilen Geräte sollten geeignete Ablage- und Sitzmöglichkeiten gewählt werden, um Arme und Rücken zu entlasten. Wechselnde Arbeitsmittel und regelmäßige Bewegungspausen können darüber hinaus einer einseitigen Körperhaltung entgegenwirken. Wie das Arbeiten mit digitalen Medien auch in der Schule ergonomisch gestaltet werden kann, steht in dieser DGUV Information 202-112 „Sicheres und gesundes Arbeiten mit digitalen Medien in der Schule - Hinweise zur ergonomischen Gestaltung“.

In Bewegung bleiben

Abseits von Schulranzen und Schreibtisch spielt die Bewegung eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, dass Kinder gesund lernen. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation bewegen sich weltweit 81 Prozent, in Deutschland sogar 84 Prozent der Kinder zu wenig. Ein Grund dafür ist möglicherweise die Zunahme und durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkte Nutzung digitaler Angebote: Zahlen der JIM-Studie belegen, dass sich die tägliche Internetnutzungsdauer bei Jugendlichen von 205 Minuten im Jahr 2019 auf 258 im Jahr 2020 um fast eine Stunde erhöht hat.

Um auch während der Hausaufgaben in Bewegung zu bleiben, helfen flexible und höhenverstellbare Sitzmöbel. Neben einer ergonomisch richtigen Haltung fördern sie den Wechsel der Positionen - Sitzen, Stehen und Bewegen passieren dann in einem natürlichen Fluss. Sport und Spiel im Freien ersetzen sie allerdings nicht.

Pressekontakt:

Stefan Boltz
Pressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband
Tel.: 030 13001-1414
presse@dguv.de

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