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Auf Initiative der Campaign for Nature findet das erste Nature Finance Forum (NFF) in Zusammenhang mit dem Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen statt.

Campaign for Nature

Campaign for Nature mobilisiert Koalition privater und staatlicher Geldgeber

Globaler Rettungsschirm zum Schutz der Biodiversität: Campaign for Nature hofft auf Beiträge von Regierungen, Unternehmen und Philanthropen, um die Biodiversitätskrise zu überwinden.

New York (ots)

Im Zusammenhang mit dem Biodiversitätsgipfel der Vereinten Nationen findet heute auf Initiative der Campaign for Nature das erste Nature Finance Forum (NFF) statt. Erwartet werden wichtige Beiträge von Regierungen, Unternehmen und Philanthropen zur Mobilisierung von zusätzlichen 700 Milliarden US-Dollar. Soviel wird laut einer neuen Studie jährlich benötigt, um die Biodiversitätskrise zu überwinden.

Die Campaign for Nature sieht die ausreichende Finanzierung der CBD Strategie 2030 als eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zu einem ambitionierten und wirksamen Abkommen auf der COP15, wie es vom Weltbiodiversitätsrat (IPBES) gefordert wird. Insbesondere Länder des globalen Südens machen bei den CBD Verhandlungen klar, dass es ohne ausreichende Finanzierungszusagen mit ihnen keinen ambitionierten „New Deal for Nature“ geben wird.

„Wir erwarten von diesem ersten Finanzforum für die Natur bedeutende Signale. Hier muss sich zeigen, dass es nicht nur möglich, sondern für die Zukunft der Menschheit auch unverzichtbar ist, die notwendigen Gelder für einen globalen Rettungsschirm zur Bewahrung der Biodiversität aufzubringen. Dazu benötigen wir eine breite Koalition von Regierungen, Unternehmen und Stiftungen, die dies erkennt und Verantwortung übernimmt“, so Georg Schwede, Europachef der Campaign for Nature.

Der Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, Minister verschiedener Länder, hochrangige Vertreter bedeutender Stiftungen und Unternehmen sowie Repräsentanten internationaler Organisationen stellen auf dem NFF ihre konkreten Beiträge und Bemühungen vor, um die ausreichende Finanzierung eines ambitionierten Abkommens auf der COP15 sicherzustellen.

Der deutsche Entwicklungsminister, Dr. Gerd Müller, betont: „Die Investitionen, die wir heute tätigen, werden unsere Überlebenschancen bestimmen“. In diesem Zusammenhang bekräftigt er den Willen Deutschlands, die derzeitigen Finanzmittel zum Schutz der Biodiversität von jährlich 500 Mio. Euro in den nächsten Jahren zu erhöhen. In seiner Videobotschaft stellt er zudem den Legacy Landscape Fund (LFF) als ein neues, innovatives Modell zur langfristigen Finanzierung von Schutzgebieten vor. „Wir gründen diesen Fund mit anderen öffentlichen und privaten Gebern, der IUCN und internationalen NGOs, um eine langfristige Finanzierung der wichtigsten Schutzgebiete in den Entwicklungsländern sicherzustellen und damit wirksam zum Schutz von Biodiversität und natürlichen Lebensräumen beizutragen“, so der Minister.

Frans Timmermans hebt in seiner Botschaft hervor, dass mindestens 30 Prozent der Erde bis 2030 geschützt werden müssen. Er bezeichnet dieses Ziel als eine umweltpolitische und ökonomische Notwendigkeit. „Ich rufe alle Regierungen und Business Leader auf, sich zu verpflichten, mindestens 30 Prozent der Erde bis 2030 zu schützen und ihre Investitionen zum Schutz der Biodiversität deutlich zu erhöhen“, so Timmermans.

Nature Finance Forum

Das Nature Finance Forum ist Teil des „Global Ambition Day“ beim UNDP „Nature for Life Hub“, einer viertägigen Veranstaltung im virtuellen Format. Diese läuft vom 24.-29. September und wird live gestreamt.

Link zur Veranstaltung und Stream (keine Zugangsbeschränkung) https://bit.ly/3kEylT3

700 Mrd US Dollar Studie

Laut einer Studie der internationalen Umweltorganisation TNC (The Nature Conservancy), dem Paulson Institut und des Cornell Atkinson Center für Nachhaltigkeit, „Financing Nature: Closing the Global Biodiversity Financing Gap“, sind jährlich zusätzlich 700 Milliarden Dollar notwendig, um die Biodiversitätskrise zu bewältigen. Dies sind mal gerade ein Prozent des globalen BIP und weniger als wir weltweit für Erfrischungsgetränke ausgeben. Angesichts der jährlich 125 Trillionen Dollar, die wir als Gegenleistungen, wie Vermeidung zukünftiger Pandemien, Klimaschutz, Erreichung der SDGs, „frei Haus“ bekommen kommen, sind die 700 Milliarden Dollar eine Investition mit beispielloser Rendite.

Link zur Studie „Financing Nature: Closing the Global Biodiversity Financing Gap“https://bit.ly/3kF50Yt

CBD und COP 15

Gegenwärtig laufen die Vorbereitungen zur neuen Biodiversitätsstrategie der UN-Vertragsstaatenkonferenz (CBD). Diese Strategie soll auf der COP15 verabschiedet werden. Die COP 15 des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt‘ (CBD) soll voraussichtlich im Herbst 2021 in Kunming, China stattfinden.

Link zur Konferenz: https://www.cbd.int/meetings/COP-15

Pressekontakt

Dr. Georg Schwede
Representative Europe, Campaign for Nature
georg@campaignfornature.com
mobil: 0170 5571244

Klaus-Henning Groth
Presse, Campaign for Nature
klaus-henning@campaignfornature.com
mobil: 0172 449 3366

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