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Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt
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Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt Lutz Fiedler: „Mein Ehrenamt mache ich auch für die Zukunft meiner Kinder und meiner Enkel“ // (c) Staatskanzlei / Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt: „Mein Ehrenamt mache ich auch für die Zukunft meiner Kinder und meiner Enkel“

Tag der Deutschen Einheit

Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt: „Mein Ehrenamt mache ich auch für die Zukunft meiner Kinder und meiner Enkel“

Lutz Fiedler (68) lebt in Magdeburg und arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich - immer dort „wo es am dringendsten gebraucht wird“.  

Magdeburg / Halle (S.) (ots) - Lutz Fiedler (68) lebt in Magdeburg und arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich - immer dort „wo es am dringendsten gebraucht wird“. Seit mehreren Jahren engagiert er sich unter anderem als Stadtteilkoordinator in den Plattenbauten des Magdeburger Stadtteils Nord (Kannenstieg). Zudem bietet er dort im Alten- und Servicezentrum eine Sprechstunde an, um mit den Einwohnerinnen und Einwohnern über ihre Anliegen zu sprechen, Fragen zu beantworten und - wenn es möglich ist - Abhilfe zu schaffen. Andere zu unterstützen, ist für ihn eine ganz normale Sache. 

Geboren bin ich in Leipzig, später habe ich Mathematik studiert. Wer hätte gedacht, dass ich später mal in einem ganz anderen Bereich lande, in dem ich mich so wohl fühle? Ganz ehrlich, mein Ehrenamt gibt mir persönlich sehr viel. Es ist einfach schön, wenn Menschen aus vollem Herzen „Danke“ sagen. Für mich wird die Welt dadurch ein bisschen besser, da lohnt sich meine Arbeit wirklich jeden Tag.

Als ich meinen Brief bekam, in dem stand, dass ich Teil der Bürgerdelegation Sachsen-Anhalt sein darf, habe ich mich sehr gefreut. Das ist wirklich eine Ehre und eine große Wertschätzung für mich und für alle, die im Ehrenamt arbeiten. Ich mache das ja jetzt auch schon eine ganze Zeit und dieses wunderschöne Gefühl, anderen etwas zurückgeben zu können, das hat über all die Jahre nicht abgenommen. Ich kann Menschen helfen, dass sie ihre täglichen Sorgen ein bisschen vergessen, ihnen ein paar Hindernisse aus dem Weg räumen. Wenn wir ein bisschen zusammenhalten, dann profitieren wir alle davon. Und dann schaffen wir echte Veränderung.

Wenn mich meine Enkel mal fragen: „Hast du mitgeholfen, dass unsere Welt ein bisschen besser wird?“ Und dann kann ich voller Überzeugung „ja“ sagen. Ich mache das ja auch für die Zukunft meiner Kinder und meiner Enkel. Da sehe ich mich auch als Stellvertreter, nicht nur für die vielen anderen Ehrenamtlichen, sondern auch für Magdeburg.

Ich bin schon immer fest mit der Stadt verwurzelt. Als das Einheitsfest vor 16 Jahren in Magdeburg ausgerichtet wurde, war ich auch als Besucher dabei. Das habe ich in richtig guter Erinnerung! Wir waren mit unseren Kindern dort und auch die fanden das ganz toll. Unfassbar, dass ich jetzt auch offiziell Teil der Feier sein werde. Gerne möchte ich dort mit den Menschen aus anderen Bundesländern über unsere Gemeinsamkeiten sprechen, aber auch unsere Unterschiede: „Wie läuft das Ehrenamt bei dir? Wie engagierst du dich? Mit welchen Problemen siehst du dich konfrontiert?“ Solche Sachen. Aber auch gesellschaftlich gibt es viele Themen, die mich interessieren würden: „Wie hast du die Wende erlebt? Welche Vorurteile hast du - und wie können wir die beheben?“ Das wird sicherlich sehr spannend, hier verschiedene Perspektiven zu bekommen.

Ich weiß, dass es in bestimmten Bereichen auch noch Differenzen gibt, die trotz 31 Jahren Einheit noch nicht überwunden sind - die Einkommen zum Beispiel. Das ist seit drei Jahrzehnten ein Thema und ich finde, dass Einheit auch bedeuten muss, dass wir solche Unterschiede überwinden müssen. Aber alles in allem sehe ich die Bewältigung der deutschen Teilung eigentlich als Chance für alle Menschen. Durch die Wiedervereinigung haben sich neue großartige Möglichkeiten ergeben. Ich konnte mich mit der Wende selbstständig machen. Wer weiß, ob das in der DDR jemals möglich gewesen wäre. Und auch in der Region hat sich vieles zum Positiven entwickelt: Der Chemiepark in Leuna ist für mich so ein Musterbeispiel. Der wurde ja komplett saniert und auf die neuesten Umweltstandards gebracht. Für die Natur und das Klima ist das natürlich wichtig gewesen, aber auch für die Menschen, die vor Ort leben.

Und deswegen freut es mich besonders, dass das ganze Land zum Tag der Deutschen Einheit nach Sachsen-Anhalt schauen wird. Das ist wirklich so ein besonderes Bundesland im Herzen der Republik, mit vielen tollen touristischen Attraktionen, schönen Städten und innovativen Ideen. Manchmal denke ich, dass Sachsen-Anhalt von den anderen Bundesländern noch unterschätzt wird. Dabei haben wir hier so viel zu bieten. Das will ich auf jeden Fall den anderen Bürgerdelegierten zeigen.

Alle Infos und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) und auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, YouTube und Twitter. #TDE2021

Pressekontakt:

Susanne Bethke
Projektleiterin Bundesratspräsidentschaft/
Tag der Deutschen Einheit 2021
Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Hegelstraße 40 - 42, 39104 Magdeburg
+49 391 567 6666
presse@stk.sachsen-anhalt.de
https://www.tag-der-deutschen-einheit.de

Original-Content von: Tag der Deutschen Einheit, übermittelt durch news aktuell

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