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Christine Westermann (2.v.l.) und Volker Weidermann (2.v.r.) verlassen das „Literarische Quartett“.

Innerhalb weniger Tage

Zwei Moderatoren steigen bei ZDF-Reihe aus: „Grundlegend umgestaltet“

Fast komplett neu aufgestellt: Bei der beliebten ZDF-Sendung „Literarisches Quartett“ steigen gleich zwei Mitglieder aus - sie wollen „eigene Wege“ gehen.

Mainz - Da waren‘s nur noch zwei: Gleich zwei der Literaturkritiker verlassen Ende des Jahres die ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“.

ZDF-Show: Volker Weidermann steigt beim „literarischen Quartett“ aus

Als erster machte Volker Weidermann seinen Abschied bekannt: Er wolle sich wieder ganz aufs Schreiben, auf seine Arbeit als Literaturkritiker beim Spiegel und als Buchautor konzentrieren, erklärte Weidermann einer Mitteilung des Mainzer Senders vom Mittwoch zufolge.

Der Literaturkritiker war vier Jahre lang Gastgeber der Sendung.

Auf einen Abschied bei beliebter ZDF-Sendung folgt der nächste

Nur wenige Tage später zog seine Kollegin Christine Westermann nach. Die Journalistin, Moderatorin und Autorin gehörte zum festen Ensemble der im Herbst 2015 gestarteten Neuauflage der Literatursendung. 

„Das Literarische Quartett“ erlebt einen Umbruch“, erklärte Westermann. „Es wird ab 2020 neue Wege gehen, ich gehe meine eigenen.“ Sie wünsche dem ZDF eine gute Hand bei der Neubesetzung.

ZDF: Das Ende einer Ära beim „Literarischen Quartett“

Laut dem Sender soll „Das literarische Quartett“ „grundlegend umgestaltet“ werden. Das Format existiert bereits seit 1988. Damals rief Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki die Diskussionsrunde ins Leben.

Am 6. Dezember wird die letzte Sendung in der Besetzung mit Christine Westermann und Volker Weidermann ausgestrahlt. Zu Gast ist Schauspieler Matthias Brandt.

Auch andere ZDF-Sendungen sorgen regelmäßig für Gesprächsstoff: Zuletzt sorgte ein besonderer Gast bei einem ZDF-Talk bei Markus Lanz für Drama. Belustigung dagegen löste eine folgenschwere Verwechslung aus.

cw/dpa

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