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Christiane Hörbiger erhielt den blauen Panther für ihr Lebenswerk.

Fernsehpreis: Hörbiger für Lebenswerk ausgezeichnet 

München - Im Münchner Prinzregententheater sind die Bayerischen Fernsehpreise verliehen worden. Die Schauspielerin Christiane Hörbiger wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Panther-Porzellanfigur überreichte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) der “unbestrittenen First Lady der Schauspielkunst im deutschsprachigen Raum“.

Bilder: Bayerischer Fernsehpreis 2009

Bilder: Bayerischer Fernsehpreis 2009
Diana Amft wurde als beste Schauspielerin für ihre Leistung in der Serie "Doctor's Diary" ausgezeichnet. Der Bayerische Fernsehpreis in Form einer Panther-Figur wird seit 1989 verliehen. © ap
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Ken Duken bedankt sich für den Fernsehpreis in der Kategorie "Bester Schauspieler Fernsehfilm". © ap
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Die Schauspielerin Anja Kling präsentiert sich den Fotografen. © ap
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Die Moderatorn Dunja Hayali (l.) und ihre Lebensgefährtin, die Sängerin Maraike Arning. © ap
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Der Moderator Christoph Süss bedankt sich für den Fernsehpreis, den er für die Moderation des Satiremagazins "quer" erhält. © ap
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Die Schauspielerin Tina Bordihn posiert vor der Verleihung der Bayerischen Fernsehpreise mit extravaganter Handtasche und Schmuck auf dem roten Teppich. © ap
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Die Moderatoren Steffen Seibert (l.) und Markus Kavka auf der Bühne des Prinzregententheaters. © dpa
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Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und seine Frau Karin Seehofer kommen zur Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises. © dpa
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Die österreichische Schauspielerin Christiane Hoerbiger auf dem roten Teppich. © ap
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Die ehemalige CSU Generalsekretärin Christine Haderthauer auf dem Weg zur Preisverleihung. © ap
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Auch Nina Ruge ist mit von der Partie. © ap
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Der Koch Christian Rach wird für seine Leistung in der Sendung "Rach, der Restaurant-Tester" ausgezeichnet. © dpa
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Der Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Voelz hält den Preis, den er stellvertretend für den Drehbuchautor Walter Moers entgegengenommen hat. © ap
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Die nominierte Schauspielerin Jule Ronstedt posiert auf dem roten Teppich. © ap
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Der Regisseur Matti Bauer wird für Buch und Regie im Dokumentarfilm "Domspatzen" ausgezeichnet. © dpa
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Bauer erhält den Preis von fünf Mitgliedern der Domspatzen. © dpa
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Die Autoren Falko Korth und Thomas Riedel  werden für das Buch und die Regie der Dokumentation "Freiheit! Das Ende der DDR" ausgezeichnet.  © dpa

“Dass Sie es wirklich geschafft haben, erkennt man bei Ihnen ganz einfach“, sagte Seehofer in seiner Laudatio. “Es gibt “die Garbo“, “die Dietrich“ und eben “die Hörbiger“. So adelt man nur die Besten ihres Fachs.“ Christiane Hörbiger verbinde Qualität und Quote. “Von der Präzision Ihrer Kunst, der Schauspielkunst, wird jeder gefangen genommen“, sagte Seehofer.

Als erst dritter Frau in der zwanzigjährigen Geschichte des Bayerischen Fernsehpreises, nach Uschi Glas und Hannelore Elsner , hatte die Jury einstimmig Hörbiger den Ehrenpreis zuerkannt. Mit ihrer virtuosen, feinen Schauspielkunst, ihrem Charme und Witz adele sie seit Jahrzehnten deutsche Film- und Fernsehproduktionen, hieß es zur Begründung.

Die Schauspielerin Anja Kling hat sich in einem TV-Zweiteiler um das Ende der DDR den Bayerischen Fernsehpreis erspielt. Den mit 10 000 Euro dotiertem blauen Panther als beste Schauspielerin der Kategorie Fernsehfilm sprach die Jury der 39- jährigen früheren DDR-Bürgerin für ihre herausragende Leistung in dem Sat.1-Film “Wir sind das Volk“ zu.

Bester Schauspieler wurde Ken Duken, der den Fernsehpreis für das Drama “Willkommen zuhause“ um einen aus Afghanistan heimkehrenden Bundeswehrsoldaten erhielt (ARD/SWR).

Bei den Seriendarstellern setzten sich Diana Amft für ihre Rolle als Ärztin in der RTL-Serie “Doctor's Diary“ und Manfred Zapatka in “KDD-Kriminaldauerdienst“ (ZDF) durch.

Drehbuchautorin und Regisseurin Julia von Heinz nahm den mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis für ihren ersten Dokumentarfilm “Standesgemäß“ entgegen, der mit 20.000 Euro dotierte Sonderpreis ging an den Regisseur Roland Suso Richter für seinen ARD - Film “Mogadischu“ über die Flugzeugentführung der RAF im Jahr 1977. Mit dem Bayerischen Fernsehpreis für ein weiteres geschichtliches Thema wurden die Autoren und Regisseure Falko Korth und Thomas Riedel prämiert. Ihre Sat.1-Dokumentation “Freiheit! Das Ende der DDR “ beweise eine außergewöhnliche Regie und ein beeindruckendes Buch.

Weitere je 10.000 Preisgeld und ein Panther gingen an den ARD - Korrespondenten Richard C. Schneider für seine Reportage “Tage des Schreckens“ im Gaza-Krieg, die Drehbuchautorin Silke Zertz für den Sat-1-Zweiteiler “Wir sind das Volk - Liebe kennt keine Grenzen“ und Bora Dagtekin für “Doctor's Diary“ ( RTL ) sowie den Moderator der Satire-Sendung “Quer“ im Bayerischen Fernsehen, Christoph Süß .

Auch der Schöpfer des Kinderprogramm-Klassikers “Käpt'n Blaubär“, Walter Moers, erhielt einen Fernsehpreis - für das Musical “Die drei Bärchen und der blöde Wolf“ ( ARD /WDR) zu der Sendereihe. Restaurant-Tester Christian Rach ( RTL ), Regisseur Matti Bauer (“Domspatzen“, Arte) und Petra Lidschreiber (“Ein Jude der Deutschland liebte“, ARD /rbb) bekamen den Bayerischen Fernsehpreis.

dpa

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