Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Chris Squire ist tot. Foto: Herbert P Oczeret
+
Chris Squire ist tot. Foto: Herbert P Oczeret

Yes-Mitgründer Chris Squire gestorben

Er schrieb am Ohrwurm «Owner Of A Lonely Heart» mit, seine Bandkollegen bezeichnen ihn als den «Klebstoff», der Yes zusammenhielt. Erst im Mai war bekannt geworden, dass Chris Squire Leukämie hatte. Nun ist er mit 67 Jahren gestorben.

Berlin (dpa) - Chris Squire, Bassgitarrist und Mitgründer der britischen Band Yes, ist tot. Er starb mit 67 Jahren in den USA, wie seine Kollegen von der Progressive-Rockgruppe über Facebook mitteilten. «Chris ist vergangene Nacht in Phoenix Arizona friedlich entschlafen», schrieben sie am Sonntagabend.

Ihr erstes Album, das wie die Band «Yes» hieß, hatten sie 1969 herausgebracht, ihr bislang letztes, «Heaven & Earth», erschien im vergangenen Jahr. Der 1948 im Londoner Stadtteil Kingsbury geborene Musiker sei der einzige der Gruppe gewesen, der auf allen ihren Alben gespielt habe, bemerkte die britische Zeitung «The Independent» in ihrem Nachruf. Mit «Fish Out of Water» hatte Squire 1975 außerdem ein Soloalbum eingespielt.

Squire hatte Yes 1968 gemeinsam mit Sänger Jon Anderson gegründet. Der Durchbruch folgte im Jahr darauf, als die Band als Vorgruppe bei einem Janis-Joplin-Konzert in London auftrat und einen Vertrag bei Atlantic Records bekam. Einer ihrer bekanntesten Hits ist der 80er-Jahre-Ohrwurm «Owner Of A Lonely Heart».

Im Mai hatte Squire öffentlich gemacht, dass er an einer seltenen Form von Blutkrebs litt, und seine Teilnahme an der Sommertournee der Band mit den US-amerikanischen Kollegen von Toto abgesagt. Die Band nannte den Musiker in einem Statement ihr «Herzstück» und den «Klebstoff», der sie über all die Jahre zusammen gehalten habe. «Wegen seines phänomenalen Bass-Talents hat Chris zahllose Bassisten überall auf der Welt beeinflusst, darunter viele bekannte Künstler von heute.» Er sei außerdem ein «fantastischer Songwriter» gewesen.

Yes auf Facebook

Nachruf im Independent

Tweet Geoffrey Downes

Mitteilung zur Leukämie-Erkranung auf der Yes-Homepage

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare