Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vom Wind verweht – Die Prissy Edition
+
«Vom Wind verweht - Die Prissy Edition»: ein schwarzes Kindermädchen steht im Vordergrund.

Hörbuch-Reihe

«Vom Wind verweht» aus Perspektive einer Sklavin

Den Roman-Klassiker der amerikanischen Schriftstellerin Margaret Mitchell ist weltbekannt. Der WDR lässt die Südstaaten-Geschichte jetzt noch einmal erzählen. Warum?

Köln/Berlin (dpa) – Ein Hollywood-Klassiker ganz anders erzählt: Der WDR hat das Südstaaten-Epos «Gone with the Wind» völlig neu künstlerisch verarbeiten lassen. Das Hörspiel «Vom Wind verweht» hat nicht nur einen moderneren Titel, auch der Umgang mit Rassismus wurde entrümpelt.

Der Stoff von US-Schriftstellerin Margaret Mitchell wird dieses Mal aus der Perspektive einer Sklavin aufgerollt. Den ersten von 16 Teilen senden am Montag (8. März) gleich mehrere WDR-Wellen.

Der Stoff von US-Schriftstellerin Margaret Mitchell wird dieses Mal aus der Perspektive einer Sklavin aufgerollt. Den ersten von 16 Teilen senden am Montag (8. März) gleich mehrere WDR-Wellen.

«Vom Wind verweht – Die Prissy Edition» ist auf WDR3, WDR4 sowie über den virtuellen WDR-Hörspiel-Speicher zu hören, wie der Sender mitteilte. In der Reihe erzählt die Autorin Amina Eisner den Klassiker aus Sicht des versklavten Kindermädchens Prissy, das im Originalroman von Mitchell aus dem Jahr 1936 nur eine Nebenrolle einnimmt.

Die Originalgeschichte sei prägend für das Bild vieler Menschen von den Südstaaten und dem amerikanischen Bürgerkrieg, hieß es. Gleichzeitig geriet der Film von 1939 wegen rassistischer Vorurteile und der problematischen Darstellung von Sklaverei mit den Jahrzehnten zunehmend massiv in die Kritik. Das Hörbuch soll nun an dieser Stelle ansetzen: Die Versklavten kommentieren das Geschehen und den Rassismus und legen die Statistenrolle ab.

Bei WDR3 laufen die je 30-minütigen Folgen ab Montag bis zum 1. April immer von montags bis donnerstags am Abend. Anlässlich des Themenschwerpunkts Rassismus soll die Ausstrahlung des Hörspiels durch verschiedene Gespräche und Features zum Thema ergänzt werden, so der Sender.

© dpa-infocom, dpa:210306-99-714330/3

Vom Wind verweht

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare