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„Schmeckt wie Staub“: „Höhle der Löwen“-Juroren zerreißen nachhaltige Chips-Idee

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Carsten Maschmeyer und Sarna Röser verziehen bei den „Retter-Kräckern“ das Gesicht.
Carsten Maschmeyer und Sarna Röser verziehen bei den „Retter-Kräckern“ das Gesicht. © Screenshot VOX/RTL+/Die Höhle der Löwen, 25.04.22

Bei „Höhle der Löwen“ stellt ein junges Unternehmen Chips aus Lebensmittelresten vor. Bei den Investoren können sie aber nicht punkten. Weil es niemandem schmeckt, kommt kein Deal zustande.

Köln – Lisa, Pascal und Sandra wollten bei der „Höhle der Löwen“(hier alle News auf der Themenseite) mit einer nachhaltigen Idee überzeugen. Mit ihrem Start-up „Zero Bullshit“ entwickelten sie die sogenannten „Retter-Kräcker“, die aus „geretteten“ Trester hergestellt werden, die in der Lebensmittelproduktion sonst im Abfall landen würden. Geschmacklich stießen sie bei den Investorinnen und Investoren aber leider nicht auf viel Gegenliebe.

Bei den „Retter-Kräckern“ verziehen die Investoren das Gesicht

An drei Sorten haben sich die drei studierten Lebensmitteltechnolgen bisher versucht, die die Löwinnen und Löwen (alle Infos über die „Höhle der Löwen“-Jury) im TV probieren können. „Ich hatte mal ein Meerschweinchen, da sah das Futter ähnlich aus“, urteilt Judith Williams (50) allerdings schon, noch bevor sie überhaupt probiert hat.

Das Team der „Retter-Kräcker“ bei „Höhle der Löwen“.
Das Team der „Retter-Kräcker“ bei „Höhle der Löwen“. © Screenshot VOX/RTL+/Höhle der Löwen

„Ich vermute, es hat auch so geschmeckt“, entgegnet daraufhin dann Carsten Maschmeyer (62), der bereits den ersten Bissen genommen hat. Auch bei den anderen Investorinnen und Investoren von „Die Höhle der Löwen“ (alle Sendetermine) kommen die „Retter-Kräcker“ offenbar nicht besonders gut an. „Es schmeckt auf jeden Fall zwiebelig“, lacht Sarna Röser (34). Und auch Ralf Dümmel (55) und Dagmar Wöhrl (67) verziehen eher das Gesicht, als erfreut aufzustrahlen.

„Schmeckt wie Staub“: „Höhle der Löwen“-Juroren zerreißen nachhaltige Chips-Idee

„Das schmeckt wie Staub irgendwie“, ist Maschmeyers hartes Fazit. „Es ist ein bisschen ungewöhnlich“ und „Es ist schwierig, zu genießen“, versucht Judith Williams dem dagegen wenigstens irgendwie etwas Positives abzugewinnen.

Für ein Investment reicht das aber niemandem der Löwinnen und Löwen aus: „Euch nutzt das ganze Konzept nichts, wenn die Geschmacksrichtung nicht stimmt“, so Dagmar Wöhrl. Maschmeyer fügt hinzu: „Die sind keine Lecker-Kräcker, die sind keine Schlank-Kräcker, die sind auch keine Günstig-Kräcker. Das hat nicht geklappt.“

Zuletzt betrat auch Michael Ballack die „Höhle der Löwen“. Er stellte einen Pflanzendünger vor, der so ohne Chemikalien auskommt, dass er sogar trinkbar ist. Verwendete Quellen: VOX/Die Höhle der Löwen vom 25.04.22

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