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Pippi Langstrumpf
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Lächelnd trägt die Schauspielerin Inger Nilsson in einem Film von 1968 als «Pippi Langstrumpf» an einem kalten Wintertag ihr Äffchen «Herr Nilsson» auf der Schulter spazieren.

Sender passt strittige Stellen an

Alte Pippi-Langstrumpf-Filme werden geändert

Stockholm - Das schwedische Fernsehen hat diskriminierende Begriffe und Szenen aus den Verfilmungen des Kinderbuchklassikers "Pippi Langstrumpf" entfernt.

"SVT hat Elemente, die als anstößig betrachtet wurden, herausgeschnitten", teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Montag mit. "Unser Publikum sind Kinder und wir wollen nicht, dass sie sich beleidigt oder verletzt fühlen könnten".

In den Filmen bezeichnete Pippi ihren Vater bisher als "Negerkönig". In den aktuellen Versionen wird daraus "König". Eine andere Szene, in der die Heldin ihre Augen zu Schlitzen formt und als Chinesin auftritt, wurde komplett herausgeschnitten.

Das Unternehmen Saltkrokan, das die Rechte an den Werken von Autorin Astrid Lindgren hält, erklärte sich einverstanden mit den Änderungen. "Astrid Lindgren wollte niemanden verletzen", teilte die Gesellschaft mit.

Die Spielfilmreihe über die Abenteuer des Mädchens mit den orangeroten Zöpfen und den bunten Strümpfen wurde erstmals 1969 ausgestrahlt. An Weihnachten werden die überarbeiteten Filme im schwedischen Fernsehen gezeigt. Auch als DVD werden sie erhältlich sein.

Der deutsche Verlag Friedrich Oetinger hatte bereits vor mehreren Jahren Worte wie "Neger" und "Zigeuner" aus seinen Übersetzungen von "Pippi Langstrumpf" und anderen Büchern der schwedischen Schriftstellerin gestrichen. Im vergangenen Jahr hatte die damalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) für Aufsehen gesorgt, als sie in einem "Zeit"-Interview bekannte, diskriminierende Begriffe wie "Neger" auszulassen, wenn sie ihrer kleinen Tochter aus Kinderbuchklassikern wie "Jim Knopf" oder "Pippi Langstrumpf" vorlese.

AFP

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