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Dieses Plakat hängt derzeit überall in München - was steckt hinter dem Film? Hier finden Sie alle Infos.

Warum Sie „Oben“ nicht verpassen sollten

München - „Oben“ ist die neue Trickfilm-Sensation aus dem Hause Pixar („Findet Nemo“, „Ratatouille“). Zum Filmstart am Donnerstag finden Sie hier Bilder, Trailer und Filmkritik und erfahren, warum Sie „Oben“ nicht verpassen sollten.

Es gibt Filme, die ihre Zuschauer ganz unmittelbar berühren. Filme, die ihrem Publikum das Versprechen geben, für die Dauer eines Kinobesuchs einen Blick darauf zu werfen, was das Leben eigentlich ausmacht. Ein solcher Film ist Oben.

„Oben“: Der neue Trickfilm der „Ratatouille“-Macher

Jetzt geht Pixar in die Luft: Die Trickfilm-Schmiede, aus der unter anderem „Findet Nemo“ und „Ratatouille“ stammen, hat einen neuen Kinofilm am Start. Einer, den Sie wahlweise auch in 3D mit speziellen brillen sehen können. Die Story ist die gleiche. Hier sehen Sie die Bilder aus „Oben“. © Disney
Vorneweg möchten wir Ihnen aber nicht das Spezial-Plakat vorenthalten, das derzeit in München an allen Ecken und Enden für den Trickfilm wirbt. Und jetzt zu den Filmbildern. © Disney
Sie brauchen übrigens keine Angst zu haben, dass wir Ihnen zu viel von der Story verraten. Stattdessen erzählen wir Ihnen den Film in einigen Bildern, werden Sie aber eher neugierig machen und die Story umreißen, als wichtige Dinge vorwegzunehmen. Viel Spaß beim Durchklicken! © Disney
Der Film beginnt mit einem etwa fünfminütigen Abriss der Lebensgeschichte von Ellie und Carl. Die beiden Abenteurer lernen sich schon als Kinder kennen. Die aufbrausende Ellie hat es Carl auf Anhieb angetan - und umgekehrt. © Disney
Die beiden leben gemeinsam ... © Disney
ein glückliches Leben. Bis Ellie stirbt. Und fiese Bauriesen dem Heim von Carl zu Leibe rücken wollen. © Disney
„Die können mich mal“, denkt sich der ehemalige Ballonverkäufer - und hebt mit Hilfe Tausender Luftballons ab. © Disney
Ziel: Die Paradise Falls in Südamerika. Von diesem Ort haben Carl und seine verstorbene Frau Ellie immer geträumt. © Disney
Die Sache mit den Ballons funktioniert - Carl ist zufrieden, als das Haus durch die Luft fliegt, und lehnt sich zurück. Doch dann klingelt es. © Disney
Auf der Veranda steht ein blinder Passagier: Der kleine Russell. © Disney
Der Pfadfinder hatte Carl schon „auf dem Boden“ genervt, weil ihm noch das Rentner-Helf-Abzeichen fehlt. Offenbar wollte er einen neuen Versuch starten, bei Carl zu landen - und ist versehentlich mit abgehoben. © Disney
Der übermotivierte Pfadfinder ist eine echte Nervensäge - aber er hat ein Navigationsgerät dabei! © Disney
Das soll den beiden helfen, zu den Paradise Falls zu kommen. © Disney
Was das Navigationsgerät aber tatsächlich macht, möchten wir Ihnen noch nicht verraten. © Disney
Auf der Reise erleben die beiden Helden allerlei Turbulenzen. © Disney
 © Disney
Doch irgendwann kommen sie dann tatsächlich auf dem Boden an. © Disney
Die Paradise Falls! © Disney
Direkt links vom Wasserfall wollte sich Carl mit Ellie immer niederlassen. Und genau diesen Platz wollte er jetzt mit dem fliegenden Haus ansteuern. © Disney
Es gibt da nur ein Problem: Das Haus ist auf der Schlucht gelandet - und nicht mehr flugtüchtig. © Disney
Die beiden machen sich zu Fuß auf die Reise. Das schwebende Haus tragen sie einfach mit. © Disney
Am Boden erleben Russell und Carl haarsträubende und brüllend komische Abenteuer, von denen wir noch nicht zu viel verraten wollen. © Disney
Was wir Ihnen aber versprechen können: Die Wanderung zum Wasserfall ist der beste Teil des Films. © Disney
Bei ihrer Reise wird es laut! © Disney
Die beiden treffen den Vogel Kevin. © Disney
Er ist eigentlich ein Weibchen. © Disney
Und so etwas wie der heimliche Star des Films. © Disney
Quasi so etwas wie „Scrat“ aus „Ice Age“. © Disney
Kevin ist ein seltener Vogel. Das weckt Begehrlichkeiten. © Disney
Unter anderem bei Hund Alpha. Bei wem noch, möchten wir Ihnen noch nicht verraten. © Disney
Russell ist jedenfalls ganz begeistert von dem Vogel. © Disney
Carl kann diese Begeisterung nicht ganz teilen. © Disney
Wer ist das denn? Gestatten, Hund Doug! Er kann sprechen. © Disney
Russell schließt schnell Freundschaft mit dem gutmütigen Hund. © Disney
Doch auch er hat ein Geheimnis. © Disney
Was die ganzen Hunde im Schilde führen? Das sehen Sie im Film. © Disney
Der Wasserfall rückt näher. © Disney
Dann treffen Carl und Russell auch noch auf Charles Muntz. Er ist ein berühmter Entdecker und war in ihrer Jugend der große Held von Carl und seiner inzwischen verstorbenen Ellie. © Disney
Carl darf mit Muntz an einem Tisch sitzen - was für eine Ehre. © Disney
Doch das Happy End ist das noch lange nicht! © Disney
Denn jemand hat was dagegen, dass Carl, Russell, Kevin und Doug den Wasserfall erreichen. © Disney
Sogar geschossen wird. © Disney
Doug hilft mit. © Disney
Und ein echter Pfadfinder wie Russell hat zum Glück keine Höhenangst. © Disney
Die drei steigen auf ein anderes Flugobjekt um. © Disney
Sie sehen: Gerade aus dem zweiten Teil wollten wir Ihnen nicht zu viel verraten. Natürlich gibt es eine Art Happy End - aber wie genau das aussieht, ist nicht unbedingt zu erwarten. Lassen Sie sich überraschen, der Film lohnt sich! Traurig, lustig, spannend - ein echtes Pixar-Meisterwerk eben! © Disney

Daran sind zwei Dinge bemerkenswert: Zum einen ist es der zehnte Animationsfilm der Pixar-Studios. Die Amerikaner zeigen seit 14 Jahren eindrucksvoll, dass sie unbestritten die Nummer eins sind, wenn es darum geht, technisch hochwertige Filme zu produzieren – und dennoch Charaktere zu entwerfen, die dem Zuschauer ans Herz wachsen. Das war bei Toy Story so, bei Findet Nemo und erst recht bei Ratatouille.

Zum anderen sind es die einfachen Geschichten, die berühren. Oben erzählt von Carl und Ellie, die als Kinder miteinander spielen, sich später verlieben, schließlich heiraten und gemeinsam alt werden. Sie träumten stets davon, nach Südamerika zu reisen. Doch immer wenn das Paar genug gespart hatte, passierte etwas Unvorhergesehenes und das Geld war weg. Dann starb Ellie – und ihr Tod machte Carl des Lebens überdrüssig. Bis er sich vom jungen Russell aus der Lethargie reißen lässt und sich daran macht, Ellies und seinen Lebenstraum zu erfüllen.

Es ist längst ein Güte-Siegel von Pixar-Produktionen, dass die animierten Charaktere unglaublich real wirken. Auch verstehen die Regisseure Pete Docter und Bob Peterson ihr Handwerk und können so erzählen, dass Kinder und Erwachsene von ihrer Geschichte berührt werden. Ihr Film ist technisch perfekt, die Technik ist allerdings Dienerin der Geschichte – auch wenn es natürlich besonders eindrucksvoll ist, die 3D-Version des Films zu sehen. Oben erzählt eine klassische Heldenreise. Der Film erzählt seine Geschichte so, dass an seinem Ende nicht nur der Protagonist sich verändert hat – sondern ein klein wenig auch der Zuschauer im Kinosaal. Und sich fest vornimmt, die großen Freuden im Kleinen nicht zu übersehen.

Michael Schleicher

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