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Nora Bossong
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Die Schriftstellerin Nora Bossong.

Corona-Krise

Nora Bossong mit Thomas-Mann-Preis 2020 ausgezeichnet

Der Preis wurde der in Bremen geborenen Schriftstellerin bereits 2020 zuerkannt. Aber erst jetzt wurde er in Lübeck verliehen.

Lübeck (dpa) - Die Schriftstellerin Nora Bossong ist am Sonntag mit dem Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet worden.

Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) überreichte ihr im Lübecker Theater die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung, die Bossong bereits 2020 zuerkannt worden war. Wegen der Corona-Pandemie war die Übergabe des Preises auf 2021 verschoben worden.

In ihrer Begründung würdigte die Jury die 1982 in Bremen geborene Bossong als eine der vielseitigsten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Seit ihrem Debüt 2006 mit dem lakonisch abgründigen Familienroman „Gegend“ habe sie neben einigen Gedichtbänden und Essays vier Romane vorgelegt, hieß es weiter. Die führten in schmerzhaft relevante Problemfelder der Gegenwart und zeichneten sich durch große sprachliche Virtuosität aus.

Der Preis ist aus dem seit 1975 verliehenen Thomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck und dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste hervorgegangen und wird seit 2010 abwechselnd in München und Lübeck vergeben. Bisherige Preisträger waren unter anderem Christa Wolf, Juli Zeh, Jenny Erpenbeck und zuletzt Claudio Magris.

© dpa-infocom, dpa:210606-99-882896/2

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