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Neue Nationalgalerie
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Blick auf die sanierte Neue Nationalgalerie in Berlin.

Sanierung

Neue Nationalgalerie öffnet am 21. August

Die Neue Nationalgalerie in Berlin ist eine Ikone des Museumsbaus. Nach langen Jahren der Sanierung steht der riesige Flachbau aus Stahl und Glas vor der Wiedereröffnung.

Berlin (dpa) - Nach fünf Jahren Sanierung soll die Neue Nationalgalerie am 21. August wieder eröffnet werden. Das kündigte der Leiter Joachim Jäger am Freitag in Berlin an.

Der riesige Flachbau aus Stahl und gigantischen Glasfronten gilt als Ikone und Wahrzeichen moderner Architektur. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969) schuf den Bau Ende der 60er Jahre als ein Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Am Hamburger Bahnhof, dem Standort für Gegenwartskunst der Nationalgalerie, hat die Leiterin Gabriele Knapstein den Kampf um die Rieckhallen noch nicht aufgegeben. Gelände und Gebäude gehören seit einigen Jahren dem privaten Investor CA Immo, der die Hallen abreißen will. Dadurch hat die Nationalgalerie bereits die «Flick Collection» verloren. Ohne die Rieckhallen sieht Knapstein die Entwicklungsmöglichkeiten des Hamburger Bahnhofs gefährdet.

Knapstein und Jäger wie auch der Leiter der Alten Nationalgalerie, Ralph Gleis, kündigten an, sich für die neuen Direktorenposten der drei Bereiche 19., 20. und 21. Jahrhundert bewerben zu wollen. Mit der neuen Struktur entfällt der übergeordnete Direktorenposten, den Udo Kittelmann bis zu seinem Ausscheiden Ende Oktober innehatte.

Die Verbindung durch die Sammlung der Nationalgalerie und ihre Geschichte sehen die drei Museumsspitzen als Basis. «Gemeinsam arbeiten wir an einer Sammlung, das ist unser Rückgrat», sagte Knapstein. Eine Stärkung der fachlichen Bereiche wäre durch eine übergeordnete Leitung «nicht mehr zeitgemäß», so Jäger.

Mit den für 2021 geplanten Ausstellungen wollen die Häuser neue Perspektiven auch auf die Sammlung ermöglichen. So will «Paul Gauguin - Why are you angry?» (20.6.-24.10.) in der Alten Nationalgalerie den Blick auf Gauguin (1848-1903) als Wegbereiter der künstlerischen Moderne erweitern durch Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen aus pazifischen Regionen, die Gauguins Einfluss auf die Region mit ihren Arbeiten reflektieren.

Die Neue Nationalgalerie eröffnet mit Arbeiten aus der Sammlung unter dem Titel «Die Kunst der Gesellschaft» (22.8.-Sommer 2023) sowie «Alexander Calder. Minimal/Maximal» (22.8.-12.2.22), einem von Mies van der Rohe sehr geschätzten US-amerikanischen Künstler. Im Museum Berggruen soll mit «Picasso & Les Femmes d'Alger» (7.5.-8.8.) die Hälfte der allein 15 Ölbilder umfassenden Serie Picassos (1881-1973) nach Delacroix' «Die Frauen von Algier» zu sehen sein.

Im Hamburger Bahnhof wartet bereits «Xinyi Cheng - The Horse with Eye Blinds» (bis 30.5.) mit Arbeiten der in Paris lebenden chinesischen Künstlerin auf die bisher für den 1. April geplante Wiedereröffnung des Hauses. Die Bestände mit Arbeiten von Joseph Beuys (1921-1986) sollen «Von der Sprache aus. Joseph Beuys zum 100. Geburtstag» (13.6.-19.9.) beleuchtet werden.

© dpa-infocom, dpa:210319-99-893108/2

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