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Direktorin Susanne Gaensheimer bringt frischen Wind in die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini
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Direktorin Susanne Gaensheimer bringt frischen Wind in die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini

Abseits der Wege

Neue Akzente für Kunstsammlung NRW

Neue Besen kehren gut: Diese alte Weisheit trifft auf den Wechsel von Direktorin Susanne Gaensheimer nach Düsseldorf sicher zu. In ihrer ersten Schau will sie unterrepräsentieren Künstlerinnen eine Bühne geben.

Düsseldorf (dpa) - Mit Frauenpower, Performance und internationaler Kunst setzt Susanne Gaensheimer zu ihrem Amtsantritt neue Akzente für die Kunstsammlung NRW.

«Wir haben viel Neues entwickelt», sagte die neue Direktorin der nordrhein-westfälischen Landesgalerie am Donnerstag in Düsseldorf. Die erste Ausstellung unter Gaensheimers Ägide wird ab Dezember eine große Retrospektive der 102 Jahre alten kubanisch-amerikanischen Künstlerin Carmen Herrera sein.

Die 1915 geborene Herrera zählt zu den Pionierinnen des abstrakten Expressionismus in Amerika, wurde aber ähnlich wie Agnes Martin (1911-2014) und andere Frauen in der Kunst lange Zeit kaum wahrgenommen.

Flankiert wird die Herrera-Schau durch Performances des Kollektivs der zypriotischen Künstlerin Maria Hassabi, die auf der noch bis Mitte September laufenden documenta 14 in Kassel Aufsehen erregt hat. Damit öffnet sich die Kunstsammlung einer neuen Kunst, die Gattungsgrenzen sprengt.

Die vom Museum für Moderne Kunst (MMK) in Frankfurt gewechselte Gaensheimer (50) tritt am Donnerstag offiziell ihr neues Amt in Düsseldorf an.

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