Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nancy Sinatra
+
Lee Hazlewood gab der Karriere von Nancy Sinatra die entscheidenden Impulse.

60er-Ikone

Nancy Sinatra war «anfangs unsicher und schüchtern»

Lee Hazlewood machte sie zum Pop-Vamp. Frank Sinatra nannte sich wegen ihrer Hits zeitweise nur «Nancys Vater». An die Entertainer-Legende erinnert sich Nancy Sinatra gern - musste sich aber auch von ihm emanzipieren.

Hamburg (dpa) - Popsängerin Nancy Sinatra (80) hat es nicht immer als Segen empfunden, die Tochter einer Legende zu sein.

Der weltberühmte Entertainer und Schauspieler Frank Sinatra sei zwar «ein großartiger Vater» gewesen. «Ich habe tolle Sachen an seiner Seite erlebt. Doch es war von Anfang an klar, dass, wenn ich seinen Weg einschlage, es harte Arbeit sein würde, mir einen eigenen Namen zu machen», sagte die US-Amerikanerin in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Mit ihrem Vater (1915-1998) hatte Nancy Sinatra das Duett «Somethin’ Stupid» aufgenommen, das in den USA und in Großbritannien zum Nummer-1-Hit wurde. Für eine Solokarriere fehlte ihr aber anfangs das Selbstbewusstsein: «Ich war unsicher und schüchtern. Bis Lee Hazlewood in mein Leben trat. Er glaubte an mich und gab mir Selbstvertrauen. Durch die Songs und die Musiker, mit denen er mich zusammenbrachte, und die Art, wie er meine Stimme aufnahm, verdanke ich ihm meine Karriere.»

Der Song «These Boots Are Made For Walkin’» wurde 1966 zum Riesenhit und der Startschuss für eine Reihe erfolgreicher Duette und Singles mit Hazlewood. Zusammen mit einigen Raritäten veröffentlicht Nancy Sinatra ihre größten Lieder nun auf der Sammlung «Start Walkin' 1965-1976».

Ihr Vater Frank Sinatra blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1998 ein großer Unterstützer seiner Tochter. «Über meine ersten Erfolge war er total aus dem Häuschen. Wenn er abends auf die Bühne ging, stellte er sich dem Publikum als «Nancys Vater» vor. Das war sehr süß von ihm», sagte die Sängerin und Schauspielerin.

© dpa-infocom, dpa:210330-99-24483/5

Website Nancy Sinatra

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare