Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hüllenlose Models im Museum: Moderne Kunst oder Fleischbeschau?

Frankfurt am Main - Das wird unter Kunstliebhabern für Gesprächsstoff sorgen. Im Frankfurter Museum für Moderne Kunst stehen 20 Frauen, teils hüllenlos und auf High Heels.

Stundenlang mussten die Models am Mittwoch ausharren. So befiehlt es die strenge Künstlerin Vanessa Beecroft, die bekannt ist für ihre lebenden Kunstwerke. "Not in Fashion. Mode und Fotografie der 90er Jahre" heißt das Motto der Austellung, deren Teil die ungewöhnliche Performance ist.

Das Museum warb für die ausverkaufte Vorstellung wie folgt:

In den streng choreographierten Performances mit meist weiblichen sowie überwiegend unbekleideten Modellen thematisiert die in Italien geborene Künstlerin den menschlichen Körper: Seine Macht wird ebenso wie seine Zerbrechlichkeit vorgeführt. Jediglich mit vereinheitlichenden Attributen wie rothaarigen Perücken oder Nylonstrumpf hosen ausgestattet sind die Modelle den Blicken der Betrachter ausgesetzt. In dieser stillen Interaktion entsteht eine Spannung, die dem Betrachter sein eigenes Betrachten bewusst macht.

Wir fragen Sie: Ist das Moderne Kunst oder reine Fleischbeschau? Urteilen Sie selbst!

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare