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Kulturszene Berlin sammelt für die Ukraine

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Mahnwache Neue Nationalgalerie
Die Neue Nationalgalerie in Berlin wird am Wochenende zur Mahnwache. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Die Neue Nationalgalerie in Berlin soll am Wochenende Treffpunkt und Mahnwache werden. Das Haus bleibt dazu von 12 Uhr am Samstag bis 24 Uhr am Sonntag durchgehend geöffnet.

Berlin - Wichtige Kultureinrichtungen in Berlin wollen Hilfe leisten für die Menschen in und aus der von Russland angegriffenen Ukraine. In der Neuen Nationalgalerie ist für das Wochenende eine Aktion unter dem Motto „Our Space to Help“ geplant.

Damit rufen Kulturinstitutionen gemeinsam unter Beteiligung der Künstlerin Anne Imhof und des Künstlers Olafur Eliasson zu einer Spendenaktion auf.

Das Museum im berühmten Bau von Ludwig Mies van der Rohe ist von Samstag 12 Uhr durchgehend bis Sonntag 24 Uhr als Mahnwache und Treffpunkt geöffnet. Die große Ausstellungshalle soll nach den Angaben als Ort der Hilfe, des Austausches und der Kommunikation dienen. Das Hauptziel sei es, Spenden zu sammeln. Zugleich solle die Halle zu einem Treffpunkt werden, „der zu einem sozialen Miteinander in diesen unsicheren Zeiten einlädt“, hieß es.

Viele Unterstützer

„Our Space to Help“ wird unterstützt unter anderem von der Berlin Biennale, dem Gallery Weekend, der Akademie der Künste, der Berlinischen Galerie, dem Brücke Museum, der Gemäldegalerie, C/O Berlin, dem Kolbe Museum, der Kunstbibliothek, dem Kunsthaus Dahlem, dem Kupferstichkabinett, dem KW Institute for Contemporary Art, dem Gropius-Bau, der Universität der Künste Berlin, der Alten Nationalgalerie und dem Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart.

Das Humboldt Forum organisiert am Wochenende gemeinsam mit dem Verein Ukraine-Hilfe und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eine Spendenaktion und macht sich zu einem Sammelpunkt für Hilfsgüter. Dort können Sachspenden jeweils von 10 bis 18 Uhr abgeben werden.

Die Deutsche Orchestervereinigung hat alle Berufsorchester aufgerufen, das unmittelbar nach Kriegsausbruch in der Ukraine komponierte viereinhalbminütige Werk „Ukraina – den Opfern des Krieges“ zu Beginn ihrer Konzerte zu spielen. dpa

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