Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hape Kerkeling
+
Hape Kerkeling hat sich lange Zeit rar gemacht, jetzt ist der Entertainer wieder zurück.

TV-Comeback

Hape Kerkeling beendet Bildschirmpause

Was macht eigentlich Hape Kerkeling? Auf diese Frage gibt es erstmals seit einigen Jahren wieder eine klare Antwort. Er wird Star einer RTL-Serie. Das ist dieses Jahr nicht der erste Coup des Senders.

Berlin/Köln (dpa) - Der Titel seines Bestsellers «Ich bin dann mal weg» schien das neue Lebensmotto von Hape Kerkeling geworden zu sein. Der Mann, der so oft wild kostümiert und gut gelaunt das Rampenlicht gesucht hatte, verschwand ziemlich pünktlich zu seinem 50. Geburtstag im Jahr 2014 fast vollständig von der Bildfläche.

«Ich mache mich nicht rar, um begehrter zu sein», sagte Kerkeling damals der Deutschen Presse-Agentur. «Ich mache mich rar, weil ich mich rar machen will.» Damit ist Schluss: Für 2022 ist sein Comeback bei RTL angekündigt.

In den Jahren, in denen der Recklinghäuser auf Tauchstation gegangen war, konnten Fans zum Trost seine Lebenserinnerungen «Der Junge muss an die frische Luft» im Kino sehen. Der Film wurde ein Kassenschlager und Hape-Kerkeling-Darsteller Julius Weckauf ein Liebling der Kritik.

Wem Kerkelings kleiner Doppelgänger nicht ausreichte, der konnte vom Original immerhin die Stimme hören. In mehreren Leinwand-Blockbustern war Kerkeling als Synchronsprecher für Animationsfiguren aktiv: etwa als quicklebendiger Schneemann Olaf in «Die Eiskönigin 2» (2019) oder als tapsiger und tapferer Pandabär Po in «Kung Fu Panda 3» (2015).

In einem «Spiegel»-Interview 2015 bekräftigte Kerkeling derweil, er sei «viel zu oft im Fernsehen» gewesen. Jetzt hat man ihn offenkundig umstimmen können. Der inzwischen 56-Jährige werde Hauptdarsteller einer Serie auf RTL, teilte der Privatsender in Köln mit.

Zwei weitere Unterhaltungsformate seien für den Streamingdienst TVnow und die Sender RTL und Vox geplant. «Die Produktion des fiktionalen Projekts startet noch in diesem Jahr, die Ausstrahlungen sind für 2022 geplant», heißt es in der Mitteilung. Kerkeling war zuletzt 2010 bei RTL zu sehen gewesen, mit «Hapes Zauberhafte Weihnachten». Dort hatte er auch 2006 und 2007 die ersten beiden Staffeln der Tanzshow «Let's Dance» und die Retro-Sendung «Die 70er Show» moderiert.

«Wir haben da ein paar richtig schöne Ideen auf der Pfanne», wird Kerkeling in der Sender-Mitteilung zitiert. RTL-Geschäftsführer Henning Tewes fügte hinzu: «Wir erneuern RTL und entwickeln uns als Programm und Marke immer weiter: Umso mehr freue ich mich, dass wir mit Hape Kerkeling einen TV-Star und Entertainer zurückholen, den viele Millionen Fans schon seit Jahren vermisst haben.»

RTL hatte zuletzt schon mit anderen Personalien Aufsehen erregt. Erst vorige Woche war bekanntgeworden, dass der Sender den ehemaligen «Tagesschau»-Chefsprecher Jan Hofer (69) als Anchorman gewonnen hat. Und Anfang März hatte RTL angekündigt, dass Dieter Bohlens Zeit bei «Deutschland sucht den Superstar» («DSDS») nach fast 20 Jahren endet. Auch beim «Supertalent» ist Bohlen raus. Der Sender habe so entschieden, um die beiden Hitshows «grundlegend weiterzuentwickeln». Im Finale der laufenden «DSDS»-Staffel springt am nächsten Samstag Thomas Gottschalk als Juror ein.

Kerkeling gehört zu Deutschlands beliebtesten Entertainern. Ins kollektive Gedächtnis war 1991 sein Auftritt als Königin Beatrix am Schloss Bellevue für die ARD-Show «Total Normal» eingegangen.

© dpa-infocom, dpa:210329-99-13760/7

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare