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Danny Boyle
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Regisseur Danny Boyle verfilmt die Geschichte der Punkband Sex Pistols als Serie. Foto: Monika Skolimowska/dpa

Punkband

Geschichte der Sex Pistols geht in Serie

Die britische Punkband Sex Pistols ist längst Legende. Jetzt wird ihr Werdegang verfilmt.

London (dpa) - Die Geschichte der Punkband Sex Pistols wird als Serie verfilmt. Der preisgekrönte britische Regisseur Danny Boyle («Trainspotting») nimmt sich der Karriere in einer sechsteiligen Serie an, wie der US-Sender FX mitteilte.

Die Serie mit dem Arbeitstitel «Pistol» basiert laut Bericht des «Spiegels» auf den Memoiren des Gitarristen Steve Jones. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen. Der Brite Anson Boon («1917») spielt demnach die Rolle des Sängers Johnny Rotten. Wann und wo die Serie in Deutschland zu sehen sein wird, war zunächst nicht bekannt. Boyle erhielt 2009 einen Oscar für seine Regie des vielfach ausgezeichneten Films «Slumdog Millionär».

Die Sex Pistols waren in den 1970er Jahren mit Songs wie «Anarchy in the UK» oder «God Save the Queen» bekannt geworden. Letzterer Titel sorgte 1977 beim silbernen Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. für Aufsehen. Das Lied nach dem Titel der britischen Nationalhymne beginnt mit «God save the Queen - the fascist regime» (Gott schütze die Königin - das faschistische Regime). Radiostationen weigerten sich damals aus Loyalität zum Königshaus, das Lied zu spielen.

© dpa-infocom, dpa:210112-99-993890/3

Spiegel-Text

Ankündigung des Senders auf Instagram

Sid Vicious (l), Drummer Paul Cook, Sänger Johnny Rotten (sitzend) und Leadgitarrist Steve Jones (r) von den Sex Pistols 1978 in New York. Foto: UPI/dpa

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