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Eva Habermann
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Eva Habermann arbeitet nicht mehr nur vor der Kamera, sondern auch dahinter.

Unterhaltung

Eva Habermann produziert nun auch Horrorfilme

Die Schauspielerin hat schon viele verschiedene Rollen im Fernsehen übernommen. Ob Immenhof, Pumuckl-TV, Vorabendserien oder Reisen mit dem Traumschiff. Nun hat sie eine neue Leidenschaft gefunden.

Hamburg - Einem Filmdreh verdankt die Schauspielerin Eva Habermann nicht nur einen neuen Mann an ihrer Seite, sondern auch gleich eine neue Leidenschaft.

Statt wie gewohnt nur vor der Kamera zu stehen, dreht die Hamburgerin mittlerweile auch „Independent-Filme“, teils mit internationaler Besetzung und manchmal ganz schön gruselig. Den Mut dafür, aus der Rolle der Schauspielerin in die Rolle der Produzentin zu schlüpfen, verdanke sie einer Verkettung glücklicher Zufälle, sagte die 45-Jährige („Unsere Farm in Irland“) der Deutschen Presse-Agentur.

„Bei den Dreharbeiten zu "Trolls World", in dem ich eine von einem Troll besessene Frau spielen sollte, habe ich mich in einen der Produzenten verliebt.“ Als die Produktionsfirma ihres neuen Partners nach Abschluss der Dreharbeiten in finanzielle Schwierigkeiten geriet, zog die 45-Jährige kurzerhand nach Baden-Baden, um ihm unter die Arme zu greifen. „Die Zeit war für mich wie ein Praktikum. Da habe ich gemerkt, wie viel ich lernen kann und wie viel Spaß mir die Filmproduktion macht.“

Dass Habermann sich anschließend bei der kreativen Umsetzung ihrer Filmideen nicht einschränken lassen wollte, zeigt sich bei „Cyst“, ihrem dritten selbst produzierten Film, der am 22. Oktober erscheint und für den sie unter anderem US-Kollegen wie Jason Douglas („The Walking Dead“) und Trash-Kultstar Greg Sestero gewinnen konnte. In der Horrorkomödie übernimmt die Schauspielerin selbst die Rolle einer biederen Krankenschwester, die nach einem misslungenen Experiment von einem mordlustigen Zystenmonster gejagt wird.

Angst, durch derartig skurriles Material ihr Stammpublikum zu verschrecken, habe sie jedoch nicht. „Ich drehe ja immer noch normale Serien wie "Das Traumschiff". Aber als Independent-Filmemacherin muss man etwas machen, was ungewöhnlich ist, damit man auch auffällt“, sagte sie weiter. dpa

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