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Charley Pride
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Charley Pride (2000). Foto: Charlie Neibergall/AP/dpa

Folgen von Covid-19

Country-Star Charley Pride mit 86 gestorben

Als Kind musste er im Süden der USA noch Baumwolle pflücken. Später wurde Charley Pride der erste Afroamerikaner, der in der Country-Musik zum großen Star wurde.

Dallas (dpa) - Der Country-Pionier Charley Pride ist tot. Er starb am Samstag in Dallas im Alter von 86 Jahren an Komplikationen nach einer Erkrankung an Covid-19, wie seine Familie und sein Produzent auf der Website des Altstars mitteilten.

Der aus Mississippi stammende Pride hatte zwischen den 1960er und 80er Jahren mit einer Vielzahl von Hits die Musikszene dominiert.

«Charley, wir werden dich immer lieben», bekundete die Country-Ikone Dolly Parton ihre Trauer auf Twitter. Der Tod eines ihrer liebsten und ältesten Freunde breche ihr Herz. Auch Billy Ray Cyrus trauerte um seinen Weggefährten: «Ein Gentleman, eine Legende und ein echter Vorreiter. Er hat Mauern eingerissen, die teilen sollten.» Reba McEntire bezeichnete ihn als «Legende der Country-Musik». Pride werde schmerzlich vermisst werden, «aber er wird immer in Erinnerung bleiben mit seiner großartigen Musik, wunderbaren Persönlichkeit und großem Herz».

Der US-Künstler war der erste Afroamerikaner, der in die Country Music Hall of Fame aufgenommen wurde. Er wurde unter anderem 1971 als Sänger sowie Entertainer des Jahres von der Country Music Association geehrt.

Pride wurde am 18. März 1934 in Sledge im Bundesstaat Mississippi geboren. In einer kinderreichen Familie half er schon früh auf den Baumwollfeldern aus, die sein Vater gepachtet hatte. Als Teenager schwankte er zwischen einer Karriere als Musiker oder als Baseball-Spieler. Da sein sportliches Talent nicht für eine Profi-Karriere ausreichte, musste er zunächst als Arbeiter seinen Lebensunterhalt verdienen. Daneben machte er Musik - und anders als die meisten Afroamerikaner, die überwiegend Blues oder Gospel liebten, fühlte er sich von Country angezogen.

Und Pride erhielt 1963 seine erste Chance zum Vorspielen in Nashville, die erste Single folgte 1966. Als ihm noch im selben Jahr mit «Just Between You And Me» der Durchbruch gelang, gab es 1967 den «Country-Ritterschlag» mit einem Auftritt in der Grand Ole Opry - der Show, die als Sprungbrett in die höheren Sphären der Country-Szene gilt.

Bis spät in die 80er Jahre brachte Pride Dutzende von Alben heraus, viele seiner Singles dominierten wochenlang die Spitzenplätze der Charts. Zu seinen bekanntesten Hits gehören «Kiss An Angel Good Morning» und «Please Help Me I'm Falling», ebenso wie «I Can’t Believe That You’ve Stopped Loving Me» und «Night Games».

© dpa-infocom, dpa:201213-99-674289/2

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