Der verstorbene Verhüllungskünstler Christo wird in Paris geehrt. Foto: Britta Pedersen/dpa
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Der verstorbene Verhüllungskünstler Christo wird in Paris geehrt. Foto: Britta Pedersen/dpa

Pariser Museum

Centre Pompidou öffnet mit Christo-Schau

Vor wenigen Tagen starb der Aktionskünstler Christo. Das Centre Pompidou in Paris widmet ihm im nächsten Monat eine große Schau.

Paris (dpa) - Das Pariser Centre Pompidou empfängt nach der coronavirusbedingten Zwangspause am 1. Juli mit der angekündigten Christo-Schau wieder seine ersten Besucher. Die Ausstellung des kürzlich verstorbenen Verhüllungskünstlers konnte wegen der Pandemie nicht wie geplant am 18. März eröffnet werden.

Die bis zum 19. Oktober laufende Werkschau "Christo und Jeanne-Claude Paris" legt einen Schwerpunkt auf die Verhüllung der Pariser Brücke Pont Neuf im Jahr 1985 sowie auf das Projekt der Verpackung des Pariser Triumphbogens, das trotz des Todes des Künstlers im September 2021 stattfinden soll. Christo war am 31. Mai im Alter von 84 Jahren gestorben.

Ursprünglich war das Projekt für dieses Jahr geplant, wegen der Pandemie musste es jedoch verschoben werden. Seit den 1990er Jahren realisierte Christo seine gigantischen Installationen zusammen mit seiner 2009 verstorbenen Frau Jeanne-Claude. Zu den berühmtesten Projekten zählte neben dem Pont Neuf auch die Verhüllung des Reichstags im Juni 1995. Die Wiedereröffnung des Centre Pompidou findet unter strengen Sicherheitsmaßnahmen statt, die das Museum zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen will.

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