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Zwischenzeugnis: Wann haben Mitarbeiter einen Anspruch darauf?

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Arbeitgeber sind nicht in jedem Fall dazu verpflichtet, ein Zwischenzeugnis auszustellen. Welche Bedingungen dafür gelten – und wann Sie es anfordern sollten.

Mit dem Arbeitszeugnis hat schon jeder Bekanntschaft gemacht, der sich bei einem neuen Arbeitgeber beworben hat. Darin werden all jene Aufgaben aufgelistet, welche der Arbeitnehmer während seiner Anstellung zu leisten hatte, und entsprechend seiner Leistung bewertet – wenn auch oft mit versteckten Codes. Ein Zwischenzeugnis kennen jedoch nur die wenigsten. Dabei kann es für die Bewerbung entscheidend sein.

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Was ist ein Zwischenzeugnis – und wofür brauche ich es?

Ein Zwischenzeugnis unterscheidet sich im Grunde nicht von einem qualifizierten oder einfachen Arbeitszeugnis. Es wird lediglich „zwischendurch“ ausgestellt, während sich Mitarbeiter noch im Arbeitsverhältnis befinden. Wer sich aus einem ungekündigten Job heraus bewerben will, kann es bei seinem Arbeitgeber anfordern, um seine Bewerbungsunterlagen zu vervollständigen. Doch genau das kann zum Problem werden.

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Wer etwa in Elternzeit geht, sollte ein Zwischenzeugnis beim Arbeitgeber anfordern.

Wann habe ich Anspruch auf ein Zwischenzeugnis?

Bei Arbeitgebern schrillen sofort sämtliche Alarmglocken, wenn Mitarbeiter ein Zwischenzeugnis verlangen. Denn damit ist klar, dass der Mitarbeiter womöglich bald kündigen will. Kann der Chef die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses verweigern?

Einen gesetzlichen Anspruch auf ein Zwischenzeugnis haben Arbeitnehmer tatsächlich nicht. „Laut Rechtsprechung braucht ein Mitarbeiter einen triftigen Grund, um ein Zwischenzeugnis zu verlangen“, erklärt Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, dem Online-Magazin Impulse zufolge. „Der ist in der Regel immer dann gegeben, wenn sich etwas im Arbeitsverhältnis ändert.“ Das trifft etwa in folgenden Fällen zu:

  • Elternzeit
  • Sabbatical
  • Vorgesetztenwechsel
  • Abteilungswechsel
  • Beförderung
  • Betriebsübernahme

Gerade, wenn Arbeitnehmer in Elternzeit gehen und eine Babypause einlegen, können sie gut argumentieren – schließlich könnte in der Zwischenzeit (oft mehrere Jahre) sich im Betrieb einiges ändern oder ein neuer Abteilungsleiter eingestellt werden. Auch das Ende eines befristeten Arbeitsverhältnisses ist laut karrierebibel.de ein unverfänglicher Zeitpunkt, um ein Zwischenzeugnis anzufordern. (as)

Mehr zum Thema: Befristeter Arbeitsvertrag: Drei Irrtümer, die leider immer noch kursieren.

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Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
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Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
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Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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