Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Arbeitszeugnis
+
Ein Arbeitszeugnis muss der Arbeitgeber in der Regel ausstellen, sobald Beschäftige das verlangen. In der Praxis sieht das oft anders aus.

Jobwechsel

Wann bekomme ich mein Arbeitszeugnis?

Zum Teil warten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Ewigkeiten, bis der Arbeitgeber ihnen ein Abschlusszeugnis ausstellt. Gibt es keine gesetzliche Frist? Eine Anwältin klärt auf.

Köln (dpa/tmn)- Wenn ein Arbeitsverhältnis ausläuft, haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf ein schriftliches Arbeitszeugnis. Manche Beschäftigte warten allerdings wochen- oder gar monatelang darauf. Bis wann muss der Arbeitgeber das Arbeitszeugnis ausstellen?

„Das Zeugnis muss ausgestellt werden, sobald der Arbeitnehmer dies verlangt“, stellt Nathalie Oberthür klar. Der Fachanwältin für Arbeitsrecht zufolge gibt es allerdings keine Sanktionen bei verspäteter Ausstellung des Zeugnisses.

Nathalie Oberthür ist Vorsitzende des Ausschusses Arbeitsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Nathalie Oberthür

In seltenen Fällen Schadenersatzansprüche

Ausnahme können laut Oberthür etwaige Schadenersatzansprüche sein, wenn ein Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin einen neuen Arbeitsplatz wegen des fehlenden Zeugnisses nicht erhält. „Dies ist in der Praxis allerdings nur schwer nachweisbar“, so die Arbeitsrechtsexpertin.

Wer sein Arbeitszeugnis verliert oder verlegt, darf erneut anfragen. „Der Arbeitgeber ist aus nachwirkender Treuepflicht verpflichtet, ein Zeugnis bei Verlust nochmals auszustellen“, erklärt die Anwältin.

Allerdings könne es vorkommen, dass Datum und Unterschriften von dem ursprünglichen Zeugnis abweichen, weil ehemals verantwortliche Personen nicht mehr im Unternehmen sind. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare