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Vorstellungsgespräch: Falsche Fragen schießen Bewerber sofort ins Aus – diese drei gehören dazu

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Von: Andrea Stettner

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Mit klugen Rückfragen können Bewerber einen positiven Eindruck hinterlassen. Die falschen Fragen kosten sie jedoch auch schnell jegliche Chancen auf den Job.

Bewerber, die im Vorstellungsgespräch Fragen stellen, sind bei Personalern gern gesehen. Rückfragen zeugen von Interesse und belegen die Motivation des Bewerbers. Doch nicht alle Fragen kommen dabei gut an. Wir zeigen Ihnen, welche Sätze Sie sich besser verkneifen sollten.

1. „Wie viele Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen?“

In Bewerbungsgesprächen sollten Sie nie Fragen stellen, die Sie mit ein paar Klicks im Internet leicht herausfinden können. Dazu zählen auch Fragen wie „In welcher Branche ist Ihre Firma tätig?“ oder „Sind Sie auch im Ausland vertreten?“. Personaler und potentielle Vorgesetzte bekommen so schnell den Eindruck, dass Sie sich schlecht vorbereitet haben. Ein absolutes No-Go!

Auch interessant: Vorstellungsgespräch: Mit diesem 4-Sekunden-Trick hinterlassen Sie gleich einen guten Eindruck.

Im Vorstellungsgespräch gibt es viele gute, aber auch zahlreiche  schlechte Fragen von Bewerbern.
Im Vorstellungsgespräch gibt es viele gute, aber auch zahlreiche schlechte Fragen von Bewerbern. © Berena Alvarez/Imago

2. „Wie viele Urlaubstage gibt es?“

Auch, wenn die Frage nach dem Urlaub auf den ersten Blick berechtigt erscheint: Tun sie es nicht! Bei dieser Rückfrage erwecken Sie den Anschein, als wäre Ihnen vor allem Ihre Freizeit wichtig – und weniger der Job. Ihre Chancen auf den Job sinken so dramatisch. Dasselbe gilt für Fragen, mit denen Sie offensichtlich nur auf Ihren eigenen Vorteil aus sind, wie: „Bekomme ich einen Dienstwagen?“

3. „Bekomme ich den Job?“

Bewerber, die diese Frage stellen, wollen vermutlich mit einem selbstbewussten und couragierten Auftritt überzeugen. Doch dieses fragwürdige Manöver sollten Bewerber lieber lassen: „Das wirkt sehr überheblich und kann Sie trotz gutem Vorstellungsgespräch am Ende noch ins Aus befördern“, warnt der Personaldienstleister Robert Half auf seinem Blog.

Mehr zum Thema: Drei typische Fragen von Arbeitgebern im Vorstellungsgespräch – und die passenden Antworten dazu.

Fragen, die Bewerber stattdessen stellen sollten

Um den zukünftigen Vorgesetzen oder Personaler von sich zu überzeugen, sollten sich Bewerber also genau überlegen, welche Rückfragen sie stellen. Werden Sie dabei ruhig kreativ! Denn auch Standardfragen zeugen nicht unbedingt von Scharfsinn.

Am besten kommen laut Experten Fragen an, die sich auf die potentielle Stelle, Ziele oder die Arbeitskultur beziehen. Hier verraten wir Ihnen konkret 12 Fragen, mit denen Sie Arbeitgeber von sich überzeugen. (as)

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