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Eine Mitarbeiterin im Meeting. Bin ich unterbezahlt? Diese Frage stellen sich so manche Mitarbeiter.
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Bin ich unterbezahlt? Diese Frage stellen sich so manche Mitarbeiter.

Das Gefühl trügt oft nicht

Zu wenig Gehalt? Vier Alarmsignale, die Sie nicht ignorieren sollten

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Wer zu wenig verdient, landet schnell in der Frustfalle. Welche Anzeichen tatsächlich darauf hindeuten – und was Sie gegen Unterbezahlung unternehmen können.

Arbeitgeber fordern von ihren Angestellten oft mehr Leistung, als ihnen in der vorgegebenen Zeitspanne möglich ist – und das bitte ohne Murren und Meckern. Dabei vergessen sie aber leider oft, den Einsatz ihrer Mitarbeiter entsprechend zu belohnen. Die Folge: Frust macht sich breit. Doch wie erkenne ich überhaupt, dass ich zu wenig verdiene?

Lesen Sie auch: Chefs vergraulen ihre Mitarbeiter mit dem immer gleichen Fehler – Kündigungen sind die Folge.

Anzeichen, dass Sie im Job unterbezahlt sind

Wenn Sie Klarheit darüber erlangen wollen, ob Sie in ihrem Job wirklich unterbezahlt sind, achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Ihre Kollegen verdienen mehr: Obwohl es in der Regel nicht erlaubt ist, tauschen sich Mitarbeiter schon mal über ihr Gehalt aus. Wenn Ihre Kollegen bei gleicher Arbeit und ähnlicher Erfahrung mehr verdienen als Sie, sollten Sie dringend nachverhandeln – jedoch ohne Ihre Kollegen zu erwähnen. „Sprechen Sie besser von Ihrem ‚Marktwert‘“, rät Karriereberater Martin Wehrle in einem Interview mit dem Nachrichtenportal rundschau-online.de.
  • Keine Gehaltserhöhung in Sicht: Einen rechtlichen Anspruch auf eine Gehaltserhöhung gibt es zwar nicht – dennoch können Arbeitnehmer bei konstant guter Leistung eine regelmäßige Gehaltserhöhung erwarten. Passiert seit Jahren nichts auf Ihrem Gehaltszettel, sind Sie eindeutig unterbezahlt. Im Jahresgespräch sollten mindestens zwei Prozent drin sein – bei einer Beförderung durchaus 20 bis 30 Prozent, heißt es auf karrierebibel.de.
  • Neuer Titel, aber nicht mehr Geld: Sie werden zwar ausgiebig gelobt oder erhalten gar einen neuen Titel – dennoch herrscht Ebbe in Sachen Gehaltserhöhung? Das ist kein Gutes Zeichen. „Firmen versuchen öfter mal, Mitarbeiter damit allein abzuspeisen. Aber Wertschätzung ist nur dann echt, wenn sie auch den Wert des Mitarbeiters auf dem Gehaltszettel berücksichtigt“, meint Wehrle weiter.
  • Andere Unternehmen zahlen besser: Auf Bewertungsportalen im Internet lässt sich mit ein paar Klicks das branchenübliche Gehalt vergleichen. Zahlen andere Unternehmen vielleicht doch besser? Hören Sie sich dazu auch im Freundes- und Bekanntenkreis um.

Lesen Sie auch: Keine Gehaltserhöhung bekommen? Drei Gründe, warum Sie bisher leer ausgegangen sind.

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Das können Sie unternehmen, um besser bezahlt zu werden

Selbst, wenn Sie unterbezahlt sind, sollten Sie sich nicht demotivieren lassen und im Frust versinken. Gehen Sie die Sache lieber positiv an und suchen Sie zunächst das Gespräch mit dem Chef: Fordern Sie eine Gehaltsanspassung mit schlagkräftigen Argumenten. Die wenigsten Unternehmen bieten schließlich von sich aus an, mehr Lohn zu zahlen. So zeigen Sie auch, dass Sie Ihre Arbeit als wertvoll für die Firma erachten.

Sollte auch diese Nachverhandlung nicht von Erfolg gekrönt sein und Ihr Vorgesetzter bietet keinerlei Perspektiven für die Zukunft an, bleibt Ihnen immer noch, zu kündigen und in einem anderen Unternehmen Ihr Glück zu versuchen. (as)

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