Ungestört sein: Telefonzelle im Großraumbüro

Ein Großraumbüro ist in der Regel schlecht für die Privatsphäre. Damit Mitarbeiter trotzdem ab und zu ungestört sind, ...

Köln. Ein Großraumbüro ist in der Regel schlecht für die Privatsphäre. Damit Mitarbeiter trotzdem ab und zu ungestört sind, greifen Designer jetzt zum Prinzip der guten alten Telefonzelle.

In das eigenständige bunte Möbelstück kann man sich zurückziehen, um ungestört zu telefonieren - und ohne die Kollegen zu stören. Angesichts der architektonischen Weite eines Großraumbüros tritt offensichtlich wieder das Bedürfnis zutage, sich für ein paar Momente zurückziehen zu können. Dieser Trend ist auf der Büromöbel-Messe "Orgatec 2010" (26. bis 30. Oktober) in Köln zu beobachten.

Auch das Mobiliar für den berühmten 15-Minuten-Powerschlaf wird permanent überarbeitet und variiert. Designer entwickeln beispielsweise Liegemöbel, deren Kopfteil komplett abgeschottet wird, um möglichst effizient zu schlafen. Ein weiteres Objekt für den Großraum sind zellenartige Strukturen, die mit einem Sofa und einem kleinen Arbeitsplatz möbliert sind und frei im Raum positioniert werden können. Eine Alternative ist eine Art Besprechungszelle, so gut wie schalldicht und meist uneinsehbar. (dpa/tmn)

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