Training mit Tiefenwirkung

Yoga für Berufstätige / Übungen zum Selbstmanagement / Teil 3: So wirkt Kundalini-Yoga

Von DAGMAR VÖLPEL UND ULRIKE REICHE

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere hunderttausend Menschen, die Kundalini-Yoga regelmäßig praktizieren. Es verbindet Körperübungen mit bewusster Atemführung und meditativen Aspekten. Insofern spricht es gleichzeitig alle Ebenen des Seins an:

lKörperübungen: Gespür für sich selbst und den eigenen Körper entwickeln

lbewusster Atem: Stress abbauen und Kraft tanken

lTiefenentspannung:Spannungfreisetzen und regenerieren

lMeditation: Konzentration und Vorstellungsvermögen stärken; unerwünschte Verhaltens- und Denkweisen ablegen

In Bezug auf das Thema Selbstmanagement ist Kundalini-Yoga eine ideale Methode, frühzeitig körperliche Signale wahrzunehmen, die darauf hinweisen, dass ein Lebensbereich zu kurz kommt oder eigene Grenzen überschritten werden. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, trotz Stress und Belastung effektiv Gesundheitsvorsorge zu betreiben - und mit (vorübergehenden) Belastungsspitzen zu Recht zu kommen.

Die Meditationen wiederum eröffnen die Gelegenheit, eigenes Verhalten zu reflektieren und somit immer wieder neu alle Lebensbereiche auszubalancieren und aufeinander abzustimmen.

Mit unserer Artikelserie erhalten Sie im zweiwöchentlichen Rhythmus Informationen und Tipps, wie Sie mit einfachen Yoga-Übungen Ihre persönliche Balance wieder herstellen.

Eine tiefgehende Wirkung hat auch die folgende Übung. Kommen Sie in den Fersensitz. Nehmen Sie Ihre Hände auf den Rücken und verschränken sie dort. Dann ziehen Sie Ihre Arme so weit nach oben, wie es geht. Atmen Sie tief ein und beugen Sie sich mit dem Ausatmen soweit nach vorne, wie Sie können. Legen Sie die Stirn auf den Boden oder auf ein Kissen. Bleiben Sie für drei Minuten in dieser Haltung. Dies wirkt beruhigend auf Gedankenströme und entlastet Ihr Herz.

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