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Neue Impulse
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Eine Tandempatenschaft kann im Homeoffice die Weiterentwicklung der Beschäftigten fördern.

Lernpartnerschaft

Tandembildung hilft gegen Homeoffice-Isolation

Wer dauerhaft von zu Hause aus arbeitet, fühlt sich schnell mal abgekapselt. Mit virtuellen Tandems kann es aber gelingen, etwas von der Firmenkultur in die eigenen vier Wände zu übertragen.

Freiburg - Beschäftigte, die ausschließlich im Homeoffice arbeiten, bekommen häufig wenig Impulse von außen. Sind Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter sehr isoliert, kann sogar eine Art Paralleluniversum zur bestehenden Firmenkultur entstehen. Die Soziologin und Verhaltenswissenschaftlerin Petra Arenberg rät in der Zeitschrift „Personal Magazin Plus“ (Ausgabe 11/2021) diesem Effekt mit virtuellen Tandems entgegenzuwirken.

Die Idee hinter dem Konzept, das aus der Lernpsychologie stammt: Zwei Personen bilden ein Lernpaar. Dafür tauschen sie sich regelmäßig aus, unterstützen sich gegenseitig und erarbeiten zum Beispiel neue Verhaltensweisen oder Strukturen. Im Arbeitskontext kann es dabei laut Arenberg etwa um Konzepte zur besseren Arbeits- oder Selbstorganisation gehen.

Bestehende Beziehungen ins Homeoffice übertragen

Die Paarfindung gelingt dem Beitrag zufolge am einfachsten, wenn auf bereits bestehende Beziehungen im Unternehmen geachtet wird. Wer sich also ohnehin gut versteht oder schon erfolgreich zusammengearbeitet hat, profitiert auch von der Tandem-Partnerschaft.

Der Verhaltenswissenschaftlerin zufolge ist es wichtig, dass die Führungskraft die Pärchen zum regelmäßigen Austausch motiviert. Mit Checklisten und Terminen zur Evaluation oder Selbsteinschätzung bekommt das Konzept eine offizielle Struktur. dpa

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