Wie man dem Stress beikommt

Serie "MainCoaching": Einfache Übungen, durch die sich geistige Blockaden lösen

Von STEFANIE BATHE

Frankfurt a.M. - Heute gibt's im zweiten Teil von "Wenn das Hirn Alarm schlägt" Infos zur Auflösung von Selbstblockaden. Für alle die den ersten Teil verpasst haben: Auf der Internetseite www.maincoach.de finden Sie unter MainWiesn den Text - und auch die Langversion der heutigen Folge.

Was können Sie also tun, wenn Sie sich selbst im Weg stehen, wenn Sie beispielsweise trotz guter Vortrags-Vorbereitung von einer fürchterlichen Aufregung übermannt werden, sobald sich der Raum mit Zuhörern füllt. Obwohl wir über unser denkendes Hirn (Neo-Kortex) wissen, dass wir etwas können, behindern wir uns durch unsere Aufregung. Wenn ein Kollege eine kritische Bemerkung macht, fühlen wir uns angegriffen und reagieren über. Mit Abstand betrachtet, verstehen wir unser Verhalten dann selbst nicht - aber in der Situation "können wir nicht anders".

Sie erinnern sich: Die Selbstblockade gleicht einem Datenstau zwischen Amygadala und Hippocampus. Beim Auflösen der Selbstblockade geht es also darum, den ins Stocken geratenen Datenverarbeitungsprozess wieder fließen zu lassen. Hierbei spielen verschiedene Entkoppelungstechniken eine Rolle, von denen ich beispielgebend eine vorstellen möchte. Auch heute wieder meine Bitte um Nachsicht an Fachpersonal & Co.: frühstückstischtauglich und kurz soll's hier sein. Interessierte finden in "Endlich frei von Stress - Innere Blockaden lösen mit ROMPC®" von Thomas Weil (Ariston Verlag) mehr Hintergrundinfos sowie weitere Möglichkeiten zum Entkoppeln.

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das, was Ihnen bei dem Gedanken an stressbesetzte Situation das größte Unbehagen bereitet. Während Sie so in Kontakt zu Ihrem Stress sind, beginnen Sie mit Ihrer rechten Hand die Region Ihres Herzens unterhalb des linken Schlüsselbeins großflächig im Uhrzeigersinn zu reiben. Während Sie diese Bewegung fortsetzen, sprechen Sie dreimal den folgenden Satz (egal, ob Sie ihn glauben oder nicht - wirkt so oder so): "Ich akzeptiere mich voll und ganz, auch mit meinem Stress." Danach atmen Sie drei Mal tief ein und aus. Klopfen Sie dann etwa 30 Sekunden lang mit den Fingern Ihrer rechten Hand sanft und gleichzeitig bestimmt auf Ihr Brustbein. Währenddessen lenken Sie weiterhin Ihre Aufmerksamkeit auf das, was Ihnen Unbehagen bereitet. Wenn Sie mögen, murmeln Sie dabei vor sich hin: "Dieser Stress, dieser Stress, dieser Stress…"

Halten Sie dann einen Augenblick inne. Spüren Sie in sich hinein, wie sich Ihr Unbehagen verändert hat. Meist hat sich die innere Anspannung schon ein wenig gelöst und der Stress ist weniger geworden. Wenn Sie möchten, können Sie diese Sequenz wiederholen.

Soweit im Schnelldurchlauf ein Mini-Baustein aus den ROMPC®-Methoden zum Lösen von Blockaden. Hört sich komisch an für Sie? Das kann ich gut nachvollziehen! Ich war auch erst sehr skeptisch. Das Klopfen war jenseits meines "Hokuspokus-Äquators". Überrascht war ich dann aber über die schnelle und auch tiefe Wirkweise - bei mir selbst (bin über diese Methode zum Nichtraucher geworden) und auch später dann bei zahlreichen Klienten.

Alles Gute beim Aufspüren und Auflösen Ihrer Blockaden wünscht Ihnen MainCoach - Stefanie Bathe

Haben Sie Fragen rund um das Thema Coaching? Mailen Sie mir Ihr persönliches Anliegen: FR-karriere@maincoach.de Alle Anfragen werden vertraulich behandelt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion