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Bei Bewerbern kommt es oft zu Missverständnissen, weil sie die Stellenanzeige nicht richtig gelesen haben.
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Bei Bewerbern kommt es oft zu Missverständnissen, weil sie die Stellenanzeige nicht richtig gelesen haben.

Jobsuche

Stellenanzeige richtig lesen: Auf diese Formulierungen müssen Bewerber achten, um den Job zu bekommen

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Damit es mit der Jobsuche klappt, müssen Bewerber den Text der Stellenanzeige genau beachten. Welche Formulierungen dabei richtig zu deuten sind.

Unternehmen, die nach neuen Mitarbeitern suchen, nehmen oft viel Mühe auf sich, um mit einer passenden Stellenanzeige den richtigen Kandidaten zu finden. Doch wie eine Studie der britischen Website Job Description Library zeigt, werden viele Bewerber schon in der ersten Bewerbungsphase abgelehnt, weil sie die Stellenanzeige nicht richtig gelesen haben. Oft klaffen die Vorstellungen der Bewerber und Anforderungen der Unternehmen weit auseinander.

Auch interessant: Bewerbung: Sie wollen einen guten Eindruck hinterlassen? Nutzen Sie die ersten vier Sekunden.

Sätze, auf die Bewerber in der Stellenanzeige achten sollten

Personaler und Karriere-Experten raten deshalb, auf bestimmte Begriffe in den Stellenanzeigen zu achten, um vorzeitige Jobabsagen zu vermeiden:

  • Jobtitel: Der Jobtitel, unter dem die Stelle ausgeschrieben ist, verrät oft nicht viel über die Funktion sowie die Anforderungen der Stelle. Unternehmen nutzen den identischen Jobtitel oft unterschiedlich. Falls Ihnen nicht klar ist, um welche Stelle es sich hier genau handelt, haken Sie ruhig beim Ansprechpartner nach.
  • „Pflicht“, „erforderlich“, „idealerweise“: Bei der Stellenbeschreibung sollten Bewerber unbedingt auf die genauen Formulierungen der Anforderungen achten. Während manche Kenntnisse und Fähigkeiten für den Job wirklich erforderlich sind, sind andere lediglich von Vorteil, aber keine Einstellungsvoraussetzung. Zu den „Muss“-Anforderungen gehören Begriffe wie „Pflicht“ oder „erforderlich“ – zu den „Kann“-Voraussetzungen zählen etwa „idealerweise“, „… sind von Vorteil“ oder „...sind wünschenswert“.
  • „3 bis 4 Jahre Berufserfahrung“: Die Angaben zur Berufserfahrung gibt Bewerbern Auskunft darüber, wie groß das Verantwortungsgebiet ist, welches Gehalt zu erwarten ist und in welcher Hierarchiestufe die Position vorgesehen ist. Während sich Berufsanfänger auf diese Stelle gar nicht bewerben brauchen, da es ihnen an den nötigen Sachkenntnissen fehlt, können Mitarbeiter mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung hier mit keinem großen Gehalt rechnen.

Lesen Sie auch: Lebenslauf: Personaler überfliegen nur 7 Angaben – sie sind entscheidend.

Passt die Stelle zu mir?

Nachdem Sie die Stellenanzeige genau durchforstet haben, sollten sich Bewerber immer auch Gedanken dazu machen, ob die Stelle auch wirklich zu ihnen passt. „Sie müssen wissen, wonach Sie suchen, was Sie inspiriert und was Sie zu Hochleistungen motivieren kann, damit Sie sich wirklich entfalten können“, rät Carol Cochran, Vizepräsidentin für Personal und Kultur bei FlexJobs im Gespräch mit dem Online-Magazin Businessinsider. „Was auch immer eure Motivation sein mag, das ist es, wonach ihr suchen solltet.“

Mehr zum Thema: Keine Antwort auf die Bewerbung erhalten? Welche Gründe dahinter stecken – und was zu tun ist.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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