1. Startseite
  2. Ratgeber
  3. Karriere

Vorstellungsgespräch: Diese Punkte dürfen in keiner Selbstpräsentation fehlen

Erstellt:

Von: Andrea Stettner

Kommentare

Jedes Bewerbungsgespräch beginnt mit einer Selbstpräsentation. Mithilfe dieser Checkliste gelingt ein souveräner Auftritt in der Vorstellungsrunde.

„Erzählen Sie etwas über sich!“ Mit diesem Satz beginnt für Bewerber jener Part im Vorstellungsgespräch, in dem sie sich dem Unternehmen vorstellen. Wer einen positiven Eindruck hinterlassen will, sollte folgende Punkte beachten:

Lesen Sie auch: Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Mit dieser Checkliste bereiten Sie sich perfekt vor.

Selbstpräsentation – darum geht es

Kein Vorstellungsgespräch kommt ohne Selbstpräsentation aus. Bei Personalern und zukünftigen Vorgesetzte hat sie einen hohen Stellenwert, denn hier erleben sie den Jobkandidaten zum ersten Mal persönlich. Jetzt zeigt sich: Wirkt der Bewerber selbstbewusst oder eher unsicher? Passt der Bewerber mit seinen Fähigkeiten und Kompetenzen zur ausgeschriebenen Stelle? Und tauchen eventuell Widersprüche auf?

Viele Bewerber fürchten sich vor diesem Teil des Bewerbungsgesprächs. Doch keine Angst: Eine Selbstpräsentation ist kein Vortrag, sondern dient lediglich zur Vorstellung, um einen ersten Eindruck zu vermitteln. Da die Redezeit begrenzt ist, müssen Kandidaten jedoch das Wesentliche auf den Punkt bringen und die Gelegenheit nutzen, um Werbung in eigener Sache zu machen.

Gut zu wissen: Nicht nur bei Jobwechsel: In diesem Fall brauchen Sie ein Zwischenzeugnis.

Eine Bewerberin erzählt. Sich selbst optimal präsentieren – das gehört zu jedem Vorstellungsgespräch.
Sich selbst optimal präsentieren – das gehört zu jedem Vorstellungsgespräch. © Uwe Umstätter/Imago

Selbstpräsentation: Diese Punkte gehören hinein

Die Selbstpräsentation gehört zur allgemeinen Vorstellungsrunde zu Beginn eines Bewerbungsgesprächs und erfolgt entweder vor oder nach der Unternehmensvorstellung. Sie dauert nicht länger als 3-5 Minuten und sollte die wichtigsten Fakten zum Bewerber und seinen Werdegang enthalten. Aber auch zusätzliche Informationen sind gewünscht, welche die Gesprächspartner noch nicht aus den Bewerbungsunterlagen kennen. Die Experten von karrierebibel.de empfehlen, auf folgende inhaltliche Punkte einzugehen:

  1. Persönliche Angaben: Name, Alter, Herkunft/Wohnort
  2. Ausbildung: Ausbildung, Studium, höchster Bildungsabschluss
  3. Beruflicher Werdegang: Bisherige berufliche Erfahrungen
  4. Praktika, zusätzliche Qualifikationen: evtl. Zertifikate, Auslandserfahrung
  5. Hobbys, Interessen, Soft Skills
  6. Motivation: Warum haben Sie sich auf die Stelle beworben?

Übrigens, diese Wörter sind bei der Selbstpräsentation tabu.

Treten Sie selbstbewusst auf – ohne Bescheidenheit

Das Wichtigste bei der Selbstpräsentation: Bleiben Sie authentisch! „Es fällt sofort auf, wenn jemand schauspielert und das Gesamtbild nicht stimmt“, verrät Karriereberaterin Bianca Stäglich im Gespräch mit welt.de. Ein selbstbewusster, nicht zu forscher Auftritt ist aber dennoch wichtig, auch wenn Sie von Natur aus introvertiert sind. Bescheidenheit wird vielen Bewerbern nämlich als Schwäche oder Unsicherheit ausgelegt. Mit einer aufrechten Körperhaltung, einer fester Stimmer und offenem Interesse gegenüber ihrem Gesprächspartner können Bewerber dagegen punkten.

Und es gibt noch einen Trick, um sich gleich bei der Begrüßung die Sympathien der Anwesenden zu sichern. Mehr verraten wir hier.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Auch interessant

Kommentare