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Souveräner Auftritt

Vorstellungsgespräch: Diese Punkte dürfen in keiner Selbstpräsentation fehlen

  • Andrea Stettner
    VonAndrea Stettner
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Jedes Bewerbungsgespräch beginnt mit einer Selbstpräsentation. Mithilfe dieser Checkliste gelingt ein souveräner Auftritt in der Vorstellungsrunde.

„Erzählen Sie etwas über sich!“ Mit diesem Satz beginnt für Bewerber jener Part im Vorstellungsgespräch, in dem sie sich dem Unternehmen vorstellen. Wer einen positiven Eindruck hinterlassen will, sollte folgende Punkte beachten:

Lesen Sie auch: Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Mit dieser Checkliste bereiten Sie sich perfekt vor.

Selbstpräsentation – darum geht es

Kein Vorstellungsgespräch kommt ohne Selbstpräsentation aus. Bei Personalern und zukünftigen Vorgesetzte hat sie einen hohen Stellenwert, denn hier erleben sie den Jobkandidaten zum ersten Mal persönlich. Jetzt zeigt sich: Wirkt der Bewerber selbstbewusst oder eher unsicher? Passt der Bewerber mit seinen Fähigkeiten und Kompetenzen zur ausgeschriebenen Stelle? Und tauchen eventuell Widersprüche auf?

Viele Bewerber fürchten sich vor diesem Teil des Bewerbungsgesprächs. Doch keine Angst: Eine Selbstpräsentation ist kein Vortrag, sondern dient lediglich zur Vorstellung, um einen ersten Eindruck zu vermitteln. Da die Redezeit begrenzt ist, müssen Kandidaten jedoch das Wesentliche auf den Punkt bringen und die Gelegenheit nutzen, um Werbung in eigener Sache zu machen.

Gut zu wissen: Nicht nur bei Jobwechsel: In diesem Fall brauchen Sie ein Zwischenzeugnis.

Sich selbst optimal präsentieren – das gehört zu jedem Vorstellungsgespräch.

Selbstpräsentation: Diese Punkte gehören hinein

Die Selbstpräsentation gehört zur allgemeinen Vorstellungsrunde zu Beginn eines Bewerbungsgesprächs und erfolgt entweder vor oder nach der Unternehmensvorstellung. Sie dauert nicht länger als 3-5 Minuten und sollte die wichtigsten Fakten zum Bewerber und seinen Werdegang enthalten. Aber auch zusätzliche Informationen sind gewünscht, welche die Gesprächspartner noch nicht aus den Bewerbungsunterlagen kennen. Die Experten von karrierebibel.de empfehlen, auf folgende inhaltliche Punkte einzugehen:

  1. Persönliche Angaben: Name, Alter, Herkunft/Wohnort
  2. Ausbildung: Ausbildung, Studium, höchster Bildungsabschluss
  3. Beruflicher Werdegang: Bisherige berufliche Erfahrungen
  4. Praktika, zusätzliche Qualifikationen: evtl. Zertifikate, Auslandserfahrung
  5. Hobbys, Interessen, Soft Skills
  6. Motivation: Warum haben Sie sich auf die Stelle beworben?

Übrigens, diese Wörter sind bei der Selbstpräsentation tabu.

Treten Sie selbstbewusst auf – ohne Bescheidenheit

Das Wichtigste bei der Selbstpräsentation: Bleiben Sie authentisch! „Es fällt sofort auf, wenn jemand schauspielert und das Gesamtbild nicht stimmt“, verrät Karriereberaterin Bianca Stäglich im Gespräch mit welt.de. Ein selbstbewusster, nicht zu forscher Auftritt ist aber dennoch wichtig, auch wenn Sie von Natur aus introvertiert sind. Bescheidenheit wird vielen Bewerbern nämlich als Schwäche oder Unsicherheit ausgelegt. Mit einer aufrechten Körperhaltung, einer fester Stimmer und offenem Interesse gegenüber ihrem Gesprächspartner können Bewerber dagegen punkten.

Und es gibt noch einen Trick, um sich gleich bei der Begrüßung die Sympathien der Anwesenden zu sichern. Mehr verraten wir hier.

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit. © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. © pexels

Rubriklistenbild: © Uwe Umstätter/Imago

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