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Zur Haltbarkeit von Schutzausrüstung im Job gibt es genaue Vorgaben. Foto: Robert Schlesinger/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
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Zur Haltbarkeit von Schutzausrüstung im Job gibt es genaue Vorgaben. Foto: Robert Schlesinger/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Sicherheit im Beruf

Schutzausrüstung hält nicht für immer

Der Körper braucht bei bestimmten Berufen besonderen Schutz. Dazu gibt es Vorschriften für die Ausrüstung. Wie lange Beschäftigte sie benutzen sollten, hängt von mehreren Faktoren ab.

Köln (dpa/tmn) - Handschuhe, Sicherheitsschuhe oder Gehörschutz: Bei vielen Berufen geht es nicht ohne persönliche Schutzausrüstung. Die Einzelteile der Ausrüstung dürfen Berufstätige aber nur über einen bestimmten Zeitraum verwenden.

Diese vom Hersteller vorgegebenen Zeitspannen gelten nur, wenn die Schutzausrüstung immer vorschriftsmäßig gereinigt wird. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro (BG ETEM) hin.

Vielfach dürfen zum Beispiel nur Industriewäschereien Schutzkleidung reinigen. Beim Gehörschutz, einem individuell angefertigten Ohrstück (Otoplastik) etwa, kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Dieser verschleißt nicht nur mit der Zeit, auch die Anatomie des Ohrs verändert sich über die Jahre. Das Ohrteil sollte der BG ETEM zufolge etwa alle vier Jahre neu angepasst werden.

Grundsätzlich kommt es mit Blick auf die Haltbarkeit auch immer darauf an, bei welchen Tätigkeiten Beschäftigte die Schutzausrüstung tragen. Bei Handschuhen spielt es beispielsweise eine Rolle, mit welchen Gefahrstoffen man in Kontakt kommt und wie schnell die Moleküle des Stoffs von der Handschuhaußenseite ins Innere gelangen. Mitunter liege die maximale Tragedauer hier nur im Minutenbereich.

Beitrag bei der BG ETEM

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