Karrierechancen

Im Schatten der Giganten

Vier große Namen dominieren die Wirtschaftsprüfungsbranche: Deloitte, Ernst & Young, Pricewaterhouse-Coopers und KPMG prüfen und beraten die größten Konzerne der Welt. Bei den „Big Four“ warten häufig auch die besten Einstiegsgehälter.

Von Eloy Barrantes

Doch im Schatten der Giganten bieten kleine und mittlere Prüfungsgesellschaften oft ebenso interessante Aufgaben und gute Aufstiegschancen.
„Bei den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ist der Spezialisierungsgedanke deutlich ausgeprägter“, sagt Brigitte Rothkegel-Hoffmeister vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IWD). Oft haben sich die einzelnen Mitarbeiter bei den Großen auf einen bestimmten Aufgabenbereich spezialisiert. Sie arbeiten beispielsweise als Experten für Steuerrecht oder internationale Rechnungslegung. „Bei den kleinen und mittleren Gesellschaften findet man häufiger Generalisten, die breitere Tätigkeitsbereiche abdecken“, so Rothkegel-Hoffmeister. „Die Big Four verfügen über ein sehr gutes Recruiting“, erkennt Michael Büker, Personalchef bei PKF Fasselt Schlage, neidlos an.

Auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften müsse man sich als Mittelständler aber nicht hinter den Großen verstecken. PKF biete Bewerbern etwa Vorteile, die bei Konzernen schwieriger zu finden seien. „Wir verfügen über sehr flache Hierarchien, die Entscheidungswege sind somit kurz und schnell“, sagt Büker. Außerdem übernehme man schon als Einsteiger sehr schnell Verantwortung im Tagesgeschäft oder für eigene Projekte.

In Deutschland zählt der Beruf des Wirtschaftsprüfers zu den freien Berufen. Sein Tätigkeitsfeld umfasst die Beratung und Vertretung in steuerlichen Angelegenheiten, Gutachter- und Sachverständigentätigkeit in allen Bereichen der wirtschaftlichen Betriebsführung und die treuhänderische Verwaltung sowie die Beratung in wirtschaftlichen Angelegenheiten.

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