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Im Oktober fehlten 337.900 Arbeitskräfte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Studie

Rekord bei Fachkräfte-Mangel in technischen Berufen

Vor allem in naturwissenschaftlich-technischen Berufen ist der Bedarf an Fachkräften groß. Eine Studie zeigt jetzt, dass die Zahl der offenen Stellen im sogenannten Mint-Bereich nun einen Rekord erreicht hat.

Die Fachkräfte-Lücke in der deutschen Wirtschaft bei naturwissenschaftlich-technischen Berufen nimmt laut einer Studie weiter zu. Den Unternehmen fehlten im Oktober 337.900 Arbeitskräfte in den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (Mint).

Das sei ein Rekord, ging aus einer Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor. Die Zahl der offenen Stellen im Mint-Bereich sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast sechs Prozent gestiegen.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) forderte eine zügige Umsetzung des Digitalpaktes Schule: „Wir können die Chancen der Digitalisierung nur nutzen, wenn auch unser Bildungssystem die jungen Menschen auf eine Arbeitswelt 4.0 vorbereitet.“

IW-Experte Axel Plünnecke machte deutlich, selbst große Erfolge bei der Mint-Beschäftigung von Älteren und Zuwanderern reichten nicht aus, um die Zunahme der Fachkräftelücke zu verhindern. „Und für die Zukunft bedeuten Digitalisierung, Forschung und Demografie neue Herausforderungen für die Fachkräftesicherung.“

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