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Bei einem Quereinstieg in die Pflegeberufe sind praktische Berührungspunkte mit dem neuen Job wichtiger als gelerntes Wissen.

Genau Vorstellung vom Job

Bei Quereinstieg in Pflegeberuf sollte man realistisch sein

Zwischen Theorie und Praxis liegen meist Welten. Das sollten sich vor allem Quereinsteiger in Pflegeberufen vor Augen halten. Praktische Erfahrungen sind vor der Berufswahl daher unentbehrlich.

Für Quereinsteiger in Kitas und Pflegeheimen ist es wichtig, realistische Vorstellung vom neuen Arbeitsfeld zu haben. So gelingt die Integration in den neuen Job eher, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zeigt. Sie wurde von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.

In Interviews mit Quereinsteigern zeigte sich, dass zum Beispiel die Diskrepanz zwischen der theoretischen Ausbildung und der beruflichen Praxis zum Teil zu Frustration führt. In den Einrichtungen herrscht oft Zeitdruck und Personalmangel, gelerntes Wissen kann da nicht immer umgesetzt werden.

Um solche Frustration im Job zu vermeiden, ist es daher den Schul- und Einrichtungsleitern zufolge besonders wichtig, dass ein Quereinsteiger bereits praktische Berührungspunkte mit ihrem neuen Berufsfeld hatte - etwa in früheren Jobs oder auch im Privatem. Auch die Motivation für den Quereinstieg spielt eine Rolle. Wer sich von sich aus für einen Wechsel in den Pflegeberuf entscheidet, integriert sich den Experten zufolge oft besser als von der Arbeitsagentur vermittelte Arbeitskräfte.

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