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Der Münchener Kommissar Hans von Meuffels (Matthias Brandt) ermittelt im „Polizeiruf 110“.
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Der Münchner Kommissar Hans von Meuffels (Matthias Brandt) ermittelt im „Polizeiruf 110“.

Zum Jubiläum

„Polizeiruf 110“ im Gehalts-Check – was die Ermittler im echten Leben verdienen würden

Die TV-Polizisten vom „Polizeiruf 110“ begeistern die Zuschauer seit 50 Jahren. Zum Jubiläum hat ein Jobportal die Gehälter der Kommissare errechnet, die sie im echten Leben verdienen würden.

Seit 50 Jahren laufen in der Kult-Serie Polizeiruf 110 Schauspieler als Polizisten durch das Fernsehbild. Die Sendung, die zu ihrem Beginn noch in der DDR aufgenommen und ausgestrahlt wurde, gibt es seit der Wiedervereinigung auch in ganz Deutschland zu sehen. Wie viel die Schauspieler für ihre Auftritte dabei bekommen, ist natürlich geheim. Öffentlich sind aber die Zahlen, was sie verdienen würden, wenn sie wirklich in den dargestellten Jobs arbeiten würden. Das hat jetzt die Job-Seite Indeed anhand der jeweiligen Besoldungsgruppe sowie -stufe, des Familienzuschlags, der Polizeizulage und den Dienstjahren berechnet.

Das sind die Spitzen-Verdiener unter den Polizeiruf 110-Ermittlern

Das höchste Gehalt bekommt der Analyse zufolge Hanns von Meuffels, gespielt von Matthias Brandt: Mit rund 5.314 Euro brutto im Monat beansprucht der in München arbeitende Hauptkommissar für sich den ersten Platz der Untersuchung. Dahinter folgt Jens Hinrichs aus Schwerin. Der von Uwe Steimle gespielte Hauptkommissar kommt auf ein Monatsgehalt in Höhe von 5.179 Euro brutto. Die Top Drei komplettiert die Kriminalhauptkommissarin Carol Reeding aus dem hessischen Polizeiruf mit 5.050 Euro brutto.

Die feinen Unterschiede zwischen den Hauptkommissaren und Hauptkommissarinnen ergeben sich auch aus dem Polizei-Zuschlag, der sich – wie auch die Gesamtbesoldung – je nach Bundesland unterscheidet: In Bayern liegt dieser bei 160 Euro, in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern hingegen bei 130 Euro.

Lesen Sie auch: Gehalt: Wie viel verdienen eigentlich Polizisten?

Das sind die niedrigsten Löhne und die höchsten Pensionen

Auf dem drittletzten Platz der Gehalts-Tabelle findet sich die Münchnerin Elisabeth Eyckhoff wieder. Die erst 2019 gestartete und von Verena Altenberger gespielte Polizeioberkommissarin aus Bayern verdient aufgrund ihrer noch kurzen Dienstzeit 3.651 Euro. Hinter ihr landen nur noch Polizeiobermeister Sigurd Möller aus Nordrhein-Westfalen und Polizeimeisterin Anna Burnhauser, die ebenfalls aus der bayrischen Landeshauptstadt ermittelt. Mit zehn beziehungsweise 26 Jahren Dienstzeit ermitteln die beiden Beamten zwar deutlich länger, werden aufgrund ihrer niedrigeren Dienstgrade jedoch schlechter besoldet. Während Möller, gespielt von Martin Lindow, demnach 3.415 Euro brutto im Monat verdient, sind es bei Burnhauser 3.208 Euro, die Schauspielerin Anna Maria Sturm monatlich auf ihr Konto überwiesen bekommen würde.

Zwölf Ermittler sind bereits in Rente

Weniger als Burnhauser erhalten monatlich nur die Ermittler, die aufgrund ihres Alters mittlerweile bereits von ihrer Pension leben. Bei den insgesamt zwölf davon betroffenen Polizisten und Polizistinnen schwankt die monatliche Überweisung zwischen 1.975 Euro für Thomas Grawe, der in Sachsen und Sachsen-Anhalt aktiv war, und 734 Euro für Tobias Törner aus Mecklenburg-Vorpommern. Die mitunter niedrigen Summen resultieren aus einer kurzen Amtszeit, die mit Sendebeginn startete. Bis zum pensionsreifen Alter von 65 ist es daher häufiger nicht mehr weit.

Auch interessant: Keine Antwort auf Bewerbung erhalten? Was Jobsuchende jetzt tun sollten.

Diese Serien-Ermittler haben die längste Dienstzeit

Das Gehalt der Kommissare ist unter anderem von ihrem Dienstgrad und somit von der Erfahrung abhängig. Im Vergleich mit den anderen Polizisten und Polizistinnen stehen Hauptkommissarin Tanja Voigt und Kriminalkommissar Jens Hoffmann mit jeweils 28 Jahren Arbeitserfahrung als Dienstälteste an der Spitze. Die Figuren, gespielt von Katrin Sass und Dirk Schoedon, bekämpfen seit 1993 in Potsdam das Verbrechen. Auf Rang drei steht Jens Hinrichs, der es auch schon bei den Spitzenverdienern unter die ersten drei Plätze geschafft hat. In Schwerin ist er seit 1994 den Verbrechern auf der Spur.

Mehr zum Thema: Gehaltspoker: Angebot annehmen oder verhandeln? In diesem Fall lohnt es sich, hart zu bleiben.

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Quelle: Pressemitteilung Indeed

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