Teil 14

Online bewerben (2)

Heute geht es um die eigene (Bewerbungs-)Homepage und E-Mail-Bewerbungen: Ihre eigene Homepage im Internet kann eine sinnvolle Unterstützung Ihrer Bewerbung sein. Aber auch E-Mail hat seine Vorteile.

Die Bewerbungs-Homepage: Ihre eigene Homepage im Internet kann eine sinnvolle Unterstützung Ihrer Bewerbung sein. Unter Ihrer Web-Adresse (www.mein-name.de) können Sie dann ergänzende Informationen und Dokumente zusammenstellen.

Manche Unternehmen schätzen eine Bewerber-Webseite, da sie die Fähigkeiten des Bewerbers, sinnvolle Dinge im Internet zu tun, dokumentiert.

In immer mehr Unternehmen gehört der alltägliche Umgang mit dem Netz und seinen Möglichkeiten bereits zum Tagesgeschäft.

Die Website sollte professionell gestaltet sein: keine Urlaubs- oder Freizeitbilder, sondern ein gutes Bewerbungsfoto, lad- und ausdruckbarer Lebenslauf, Zeugnisse sowie - wenn vorhanden - weitere Arbeitsproben.

Der Lebenslauf ist das wichtigste Bewerbungs-Element der Homepage. Verwenden Sie genau soviel Aufwand und Mühe für die Darstellung Ihrer beruflichen Entwicklung wie Sie es auch bei einer herkömmlichen Bewerbung tun würden.

Eine gute Bewerbungs-Homepage zeichnet sich durch eine klare Struktur aus, anhand derer sich der Besucher leicht orientieren und alle wesentlichen In-formationen zusammentragen kann.

Datenschutz: Eine E-Mail ist für Profis im Internet so offen wie für den Briefboten eine Postkarte. Das gilt insbesondere für Systemadministratoren bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber. Daher sollten Sie Bewerbungen niemals über das Netzwerk Ihres Arbeitgebers versenden oder Ihre berufliche E-Mailadresse als E-Mail Kontakt angeben. Legen Sie sich lieber eine E-Mailadresse bei ei-nem der freien Anbieter im Internet zu.

Kompatibilität: Mit einer E-Mail ist nahezu alles möglich. So können aufwändige Layouts gestaltet, aber auch Viren versendet werden. Häufig hat der Empfänger entweder nicht das entsprechende E-Mailprogramm oder die Sicherheitseinstellungen des Unternehmens erlauben ihm nicht, manche Formate darzustellen. Im schlimmsten Fall bekommt der Empfänger eine Mail mit unleserlichen Daten. Da dies auch für Anhänge gilt, ist es sinnvoll zum Beispiel .pdf-, .rtf-, oder .txt- Dateien anzuhängen.

Akzeptanz: In manchen Unternehmen wird der ökonomische Nutzen von E- Mails noch unterschätzt. Diese gelten eher als "nettes Spielzeug". Die Gefahr besteht, dass Ihre E-Mailbewerbung hier nicht so ernst genommen wird wie eine schriftliche Bewerbung.

Aufwand: Der Vorteil der E-Mail liegt auf der Hand. Man kann kostengünstig und schnell viele Empfänger erreichen. Das tun auch die, die für ihre mehr und weniger seriösen Produkte und Dienstleistungen werben (Spam-Mails). So bekommen einige Empfänger täglich mehrere Hunderte von E- Mails.

Diese alle zu lesen und zu verarbeiten ist rein zeitlich gar nicht möglich und so werden etwa vier von fünf E-Mails, insbesondere die von unbekannten Versendern, ungelesen gelöscht.

Der Betreff der E-Mail muss deutlich sein, damit das Ihrer E-Mailbewerbung nicht passiert.

Viele dieser Dinge lassen sich durch intensive Beschäftigung mit der Thematik weitgehend vermeiden. Zudem gibt es immer mehr Arbeitgeber, die diese Art der Bewerbung ausschließlich favorisieren.

Jochen Maigatter

Weitere Informationen: www.bewerbe.de

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