Moderator, Präsentator und Diskussionsleiter gefragt

Leiter von Meetings sollten verschiedene Rollen darstellen können, um produktive Ergebnisse zu erzielen / Leitfaden bestellbar

Von ARMIN MARKS

Idstein Führungskräfte verbringen täglich zwei bis vier Stunden in Meetings. Und die Erfahrung zeigt, je höher die Hierarchie, desto mehr Zeit verbringen sie damit. Befragungen von Führungskräften haben ergeben, dass 80 Prozent das Leiten von Meetings zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft zählen.

Bei den Teilnehmern halten ein Drittel der Befragten Meetings für Zeitverschwendung, über 60 Prozent haben das Gefühl, dass die Treffen unproduktiv sind. Die Erfahrungen haben gezeigt: Manager, die schlecht geführte Sitzungen erleben, greifen diese Verhaltensweisen als Leiter ihrer eigenen Meetings selbst auf. Und, wenn Teilnehmer das Gefühl haben, ihre Zeit wird vergeudet, verlieren sie nicht nur den Respekt vor dem Leiter, sondern auch gegenüber dem gesamten Unternehmen.

Die Fähigkeit zum Leiten eines Meetings wird drastisch unterschätzt. Es scheint die Meinung vorzuherrschen: Was ist den schon dabei? Das kann doch jeder!

Doch die Sitzungsleitung ist eine der anspruchsvollsten Fähigkeiten einer Führungskraft. Denn es erfordert enorme kommunikative Fähigkeiten.

Der Leiter eines Meetings sollte folgende Rollen beherrschen, um die damit verbundenen Fragen beantworten zu können: Er sollte als Moderator, Präsentator, Diskussionsleiter und Mediator fungieren können.

Sind dies übertriebene Ansprüche? Vielleicht scheint es so. Aber die Komplexität der Aufgaben wird aber oft unterschätzt und viele scheinen sich damit abzufinden, wenn Meetings schlecht laufen. Der Leiter muss sicher kein Genie sein. Aber es erhöht die Produktivität einer Sitzung erheblich, wenn er die genannten Rollen so gut wie möglich beherrscht.

Das Handwerkszeug zum "Meeting-Leiten" kann man lernen. Per Email können Sie

dazu einen Leitfaden beim Autor anfordern:

armin-marks@t-online.de

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