Für mehr Ausgeglichenheit

Yoga für Berufstätige Teil 14 / Übung zur Unterstützung des Ner- vensystems

Von DAGMAR VÖLPEL UND ULRIKE REICHE

Auf körperlicher Ebene bedeuten Stagnation und Stillstand sogar höchste Gefahr - unser Leben endet, wenn unser Herz aufhört zu schlagen oder die Atmung aussetzt.

Unsere Aufgabe besteht mithin darin, Anspannung und Entspannung, Anstrengung und Ruhephasen immer wieder aufs Neue miteinander ins Gleichgewicht zu bringen.

Für das Gefühl innerer Gelassenheit sind die Informationssysteme des Körpers verantwortlich. Dieses ist zum einen das Nerven- und zum anderen das Drüsensystem, die über Nervenimpulse und Hormonausschüttung alle Körperfunktionen steuern.

Auch der Stress einer Veränderungssituation bringt sie aus Ihrer Balance und Ihrem Rhythmus, die Körperfunktionen werden gestört und es stellen sich Gefühle von innerer Zerrissenheit und Unausgeglichenheit ein. Hält die Belastung lange an, ohne dass Sie gegensteuern, meldet sich Ihr Körper mit entsprechenden Überförderungssignalen bis hin zu Gesundheitsbeschwerden.

Mit einer regelmäßigen Yoga-Praxis kann man gezielt an beiden Körpersystemen arbeiten und diese wieder in ihr Gleichgewicht zurückführen. Zahlreiche Übungsreihen im Kundalini Yoga haben eine Stabilisierung des Nerven- und des Drüsensystems zum Ziel.

Folgende Übung bringt beide Gehirnhälften zum Ausgleich, arbeitet am Nervensystem, an der Hypophyse - unserer "Chefdrüse" - und dem Herzen:

Setzen Sie sich in die einfache Haltung, richten Sie die Wirbelsäule auf und schließen Sie die Augen. Heben Sie die Arme im Winkel von 60 Grad hoch, knicken Sie die Hände ab, so dass die Handflächen nach oben zeigen und parallel zum Boden sind. Atmen Sie lang und tief durch die Nase für ein bis drei Minuten, halten Sie die Arme die ganze Zeit gestreckt im 60- Grad-Winkel. Anschließend entspannen Sie für eineinhalb Minuten im Schneidersitz.

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