Gerichtsurteil

"Medizinische Fußpflege" rechtlich geschützt

Wer seine Dienstleistungen als "medizinische" Fußpflege bewirbt, muss auch entsprechend ausgebildet sein. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einer am Dienstag, 22. Februar, veröffentlichten Entscheidung klargestellt (Aktenzeichen: I-4 U 160/10).

Eine ausgebildete Podologin, also medizinische Fußpflegerin, hatte gegen die Werbeanzeige einer Konkurrentin geklagt. Die Fußpflegerin hatte ihre Wirkungsstätte als "Praxis für medizinische Fußpflege" beworben, ohne Podologin zu sein. Dieser Heilberuf sei aber in Deutschland geschützt. Die falsche Angabe in der Anzeige führe Kunden in die Irre und sei deshalb wettbewerbswidrig, urteilte der 4. Zivilsenat. (dpa)

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