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Ein ehrliches und persönliches positives Feedback stärken das Vertrauen und verbessert die Stimmung am Arbeitsplatz. Foto: Christoph Schmidt

Nur Mut

Komplimente sind gut für das Arbeitsklima

Viele Menschen sind unsicher in Bezug auf Komplimente und unterlassen diese deshalb lieber. Die Wirtschaftspsychologin Eva Schulte-Austurm ermutigt zu Lob und positivem Feedback. Sie erklärt deren positive Auswirkungen auf das Arbeitsklima.

Münster (dpa/tmn) - Die Angst vor einem peinlichen Missverständnis hindert viele Menschen ganz daran, Komplimente zu verteilen. "Das ist fatal", sagt die Wirtschaftspsychologin Eva Schulte-Austum. Denn regelmäßige Wertschätzung stärkt das Vertrauen und verbessert das Arbeitsklima.

"Tatsächlich ist das, was wir konkret sagen, gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist, wie wir es sagen." Sie rät, einem Kollegen oder Mitarbeiter regelmäßig ein ehrliches und persönliches positives Feedback zu geben. Zum Beispiel so: "Danke, dass Du diese Aufgabe für mich gestern so super übernommen hast."

Die Unsicherheit in Bezug auf Komplimente ist meist unbegründet. "Wir sollten uns mehr trauen", so die Expertin. Dabei gibt es natürlich einiges zu beachten. Das Kompliment sollte sich auf etwas beziehen, das für den Empfänger Relevanz hat - und natürlich ehrlich sein. Generell sollte es sich auf Persönlichkeit oder Arbeitsergebnisse beziehen. Wer Äußerlichkeiten lobt, tritt schnell in ein Fettnäpfchen. Denn hier kann viel missverstanden werden. Auch wenn das Kompliment nicht als Flirt gemeint ist, wird es schnell als solcher aufgefasst. Wichtig ist natürlich zudem, dass mit Komplimenten nicht inflationär umgegangen wird. Denn dann verlieren sie an Wert.

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