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Viele Menschen besorgen ihre Weihnachtsgeschenke fast ausschließlich in Online-Shops. Doch das Einkaufen am Arbeitsplatz wird von vielen Chefs nicht gerne gesehen.

Tipps und Tricks

So klappt unauffälliges Online-Shopping im Büro

Sie brauchen noch Weihnachtsgeschenke, haben aber nur Zeit für Online-Shopping am Arbeitsplatz? Viele Chefs sehen das nicht gerne. Wir geben Tipps und Tricks fürs heimliche Einkaufen.

Von Christian Krämer

Der vorweihnachtliche Büro-Stress nimmt Überhand. Die Zeit, um für die/den Liebste/n noch Geschenke zu besorgen, läuft davon - das ist traurige Realität bei vielen Angestellten. Letzter Ausweg: Die Präsente während der Arbeitszeit online bestellen. Doch viele Chefs sehen das gar nicht gerne.

Aber was passiert, wenn ich erwischt werde? Kann ich im schlimmsten Fall meinen Job verlieren? Wir geben Antworten und zeigen, mit welchen Tipps und Tricks man heimlich im Büro auf Shopping-Tour gehen kann.

„Erst einmal ist die Regelung zur privaten Nutzung des Internets von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich“, sagt Michael Henn, Fachanwalt für Arbeitsrecht. „Manchmal ist die private Nutzung komplett verboten, manchmal nur in der Mittagspause erlaubt und manchmal generell erlaubt, so lange man es nicht übertreibt.“

Für Juristen ist es ein ähnlicher Fall, wie früher das private Telefonieren am Arbeitsplatz. „Es geht aber nur noch um Arbeitszeit, die man unzweckmäßig aufwendet, da eigentlich alle Unternehmen mittlerweile eine Daten-Flatrate haben“, so Henn.

Wenn man sich über die Vereinbarung mit seiner Firma hinwegsetzt und dabei erwischt wird, droht Ungemach. „Bei einem Verstoß bekommt man eine Abmahnung“, sagt der Experte „Für eine direkte fristlose Kündigung reicht es nicht, jedenfalls beim Weihnachts-Shopping.“

Falls Sie trotz drohender Konsequenzen online am Arbeitsplatz einkaufen gehen möchten: Wir haben ein paar Tipps gesammelt, die das Shoppen verschleiern können. Nutzung natürlich nur auf eigene Gefahr!

Nützliche Tastenkombinationen

Sie sollten den Online-Shop unbedingt in einem eigenen Browser-Fenster geöffnet haben. In einem anderen sollte die Firmen-Homepage oder ihr Mail-Postfach zu sehen sein. Wenn ihr Chef dann um die Ecke kommt, nutzen Sie einfach die Tastenkombination STRG + TAB, um von einem Fenster ins andere zu wechseln.

Ähnliches gilt auch für Programme. Die Abkürzung vom Browser auf die möglichst ebenfalls geöffnete Schreib-Software ist ALT + TAB.

Es geht noch dreister

Für die folgenden Tipps benötigen Sie schon einen gewissen Grad an Dreistigkeit. Sie können zum Beispiel vortäuschen, dass Sie ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen. Dazu machen Sie einen Screenshot („Druck“-Taste) von dem Programm, mit dem Sie arbeiten sollten. Das so entstandene Bild (z.B. von Excel) nehmen Sie als Hintergrund-Bild und löschen die Verknüpfungen vom Desktop. Diese würden sonst verraten, dass es sich nur um einen Desktop-Hintergrund handelt.

Sollte Ihr Vorgesetzter dann überraschend ins Büro kommen, drücken Sie WINDOWS-TASTE + D und minimieren damit alle Fenster - zu sehen ist nur der Screenshot ihrer eigentlich Aufgabe. Die Tasten-Kombination lässt die Programme übrigens auch wieder auftauchen.

Für Nutzer des Google-Browsers Chrome gibt es eine ?Boss Button?-Erweiterung. Wenn diese installiert ist, verschwindet das Programm auf Knopfdruck.

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