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Der erste Eindruck zählt – besonders im Bewerbungsgespräch
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Der erste Eindruck zählt – besonders im Bewerbungsgespräch.

Bewerbung

Diesen Fauxpas im Vorstellungsgespräch sollten Sie vermeiden

Manche kleineren Fehler beim Bewerbungsgespräch mag man Bewerbern verzeihen - doch in manchen Situationen sollten Sie nichts Falsches sagen.

Unpünktlich zum Vorstellungstermin erscheinen, schlecht vorbereitet oder unpassend gekleidet sein: Die Liste an No-Gos beim Bewerbungsgespräch ist lang. Solche Patzer sollten sich Bewerber besser nicht erlauben, wenn sie den Job bekommen wollen.

Bewerbungsgespräch: Auf die Körpersprache achten und authentisch bleiben

Doch auch die Körpersprache spielt (unbewusst) oft eine Rolle, sagen Psychologen. Wer die Arme verschränkt, könnte seinem Gesprächspartner signalisieren, dass er nicht offen und neugierig genug für die neue Herausforderung ist. Und wer zum Beispiel ständig auf den Boden schaut, während die andere Person stattdessen den Blickkontakt sucht, könnte auf den ersten Eindruck schüchtern oder gar abweisend wirken. Allzu viel darf man in jede einzelne Geste natürlich nicht hineininterpretieren. Es geht wohl eher um den Gesamteindruck, den ein Bewerber hinterlässt.

Die Coachin und Etikette-Expertin Elisabeth Bonneau rät dazu, sich nicht einzelne Gesten für ein Bewerbungsgespräch an- oder abzutrainieren. „Das wirkt immer künstlich, und der Personaler bekommt das Gefühl: „Der Bewerber verstellt sich“, zitierte die Deutsche Presse-Agentur die Expertin in einem Bericht zu möglichen Tabus im Bewerbungsgespräch. Vielmehr komme es auf das Gesamtbild an. Wer seine Körpersprache unter die Lupe nehmen möchte, sollte das auch nicht vor dem Spiegel tun: „Man korrigiert sich ständig und kommt nicht weiter.“ Besser sei es, eine Kamera aufzustellen oder Freunde um ehrliches Feedback zu bitten.

Lesen Sie zudem: Einladung zum Vorstellungsgespräch: Neun Punkte, die Bewerber unbedingt vorbereiten sollten

Nervosität beim Vorstellungsgespräch ist keine Seltenheit

Auch dass Kandidatinnen oder Kandidaten im Bewerbungsgespräch ein wenig nervös sind, ist für Personaler und Chefs nichts Neues. Wenn sie dagegen unaufmerksam wirken, oder gar gelangweilt, wirft das kein gutes Licht auf sie. Stattdessen hilft es, sein Gegenüber anzuschauen – und dabei gerne auch mal lächeln oder nicken – das kommt in Bewerbungsgesprächen gut an. 

Zudem sollten sich Bewerber vorher gut übers Unternehmen informiert haben und für einige Fragen gewappnet sein wie zum Beispiel die nach den eigenen Stärken und Schwächen. Wer hier allzu lange hin- und her überlegt, könnte unvorbereitet oder unsouverän wirken.

Mehr zum Thema: Vorstellungsgespräch: Falsche Fragen schießen Bewerber sofort ins Aus – diese drei gehören dazu

Tabu beim Bewerbungsgespräch: Schlecht über Ex-Arbeitgeber reden

Ein wirkliches Tabu im Bewerbungsgespräch ist es – und da sind sich Karriereexperten einig – , wenn Bewerber schlecht über ihren ehemaligen Arbeitgeber sprechen. Das sollte im Zusammenhang mit der Frage, warum man den Job wechseln möchte, auf keinen Fall passieren, da es den Betroffenen als Illoyalität ausgelegt werden kann. Eine gute Antwort ist den Experten zufolge hier zum Beispiel, dass man sich im Beruf weiterentwickeln will. Oder dass man auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist.

Lesen Sie auch: Outfit im Vorstellungsgespräch: Welche Farben besonders gut ankommen – und welche nicht

Insgesamt sollte man nicht vergessen: Der erste Eindruck ist oft entscheidend. Deshalb sollte man sich fokussieren, vor allem gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch gehen und versuchen, dass man mit den Ansprechpartnern, die einem gegenüber sitzen, in ein vernünftiges und flüssiges Gespräch zu kommen. Denn klar geht es darum, den Job zu bekommen. Gleichzeitig sollte man in dem Gespräch aber auch die Chance nutzen, mehr über die neue Stelle zu erfahren und sich selbst ein Bild zu machen. Am Ende sollten schließlich beide Seiten überzeugt. (ahu)

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