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Streit, Konflikte, Diskussionen: Mitarbeiter leiden oft sehr unter schwierigen Chefs.
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Wer ständig an sich zweifelt, vergisst womöglich, was er eigentlich kann und leistet.

Was Experten sagen

„Hochstapler“-Syndrom kann im Job zum Problem werden

Nicht wenige Menschen leiden Experten zufolge unter dem „Hochstapler“-Syndrom. Erfahren Sie hier, was es damit auf sich hat und was es für den Beruf bedeuten kann.

Ein wenig Selbstkritik kann im Beruf gewiss nicht schaden. Doch bei manchen Menschen sind Selbstzweifel offenbar deutlich stärker ausgeprägt als bei anderen. In geballter Form könnte Karriere-Experten und Psychologen zufolge gerade das im Job zum Problem werden.

Impostor-Syndrom: Hilfe, ich bin ein Hochstapler!

„Beim sogenannten Impostor-Syndrom leiden Betroffene unter derart stark ausgeprägten Selbstzweifeln, dass sie sich selbst für einen Hochstapler oder Betrüger halten“, schildert das Portal Karrierebibel.de – „immer in der Angst, jemand könnte bemerken, dass sie überhaupt keine Ahnung haben.“

Die Krux: Dies sei vollkommen unbegründet, erklären Experten demnach das Phänomen, denn tatsächlich handele es sich oft um leistungsstarke Mitarbeiter und erfolgreiche Menschen. „Sie sind keine echten Hochstapler, sie erkennen eigene Leistungen nur nicht an“, heißt es in dem Beitrag auf Karrierbibel.de weiter. Das Phänomen sei weit verbreitet, „doch nur wenige schaffen es, dem Impostor-Syndrom zu entkommen.“

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„Hochstapler“-Syndrom im Job: Zweifel am eigenen Erfolg

Auch das Portal Businessinsider.de beschreibt in einem Beitrag, um was es beim „Hochstapler“-Syndrom im Job oft geht. Das sogenannte Impostor-Phänomen sei erstmals 1978 von den Psychologinnen Rose Clance und Suzanne Imes identifiziert worden. Relevanz hat es in der Psychologie bis heute. Menschen, die an dem Impostor-Syndrom (vom englischen Wort für „Betrüger“) leiden, glaubten aufrichtig, nicht die notwendigen Fähigkeiten für ihren Job oder ihr Studium zu haben, schildert das Portal. „Sie glauben es selbst dann nicht, wenn sie für ihre Rolle, ihre Errungenschaften oder Erfolge gelobt werden oder gar Stipendien erhalten, die ihre Fähigkeiten belegen.“ Und das kann Psychologen zufolge unter Umständen auch einen schädlichen Effekt auf die Karriere haben.

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Probleme im Job: Psychologen erklären mögliche Hilfestellungen

Gewiss gibt es verschiedene Ausprägungen. Anzeichen sollte man in jedem Fall ernst nehmen. Die Zweifel an den eigenen Fähigkeiten säßen oft tief, heißt es. Umso schwieriger sei es, dem Gefühl, ein Hochstapler zu sein, entkommen zu können. Starke Ausprägungen ließen sich in der Regel nur mit Hilfe eines Experten aufarbeiten.

Darüber hinaus empfehlen Psychologen dem Portal Karrierbibel.de zufolge zum Beispiel folgende Hilfestellungen:

  • Anforderungen korrigieren: “Entwickeln Sie ein besseres Verhältnis zu Fehlern und stellen Sie vor allem realistischere Anforderungen an sich selbst. Nobody is perfect. Und Zweifel kennt jeder“, heißt es in dem Bericht zu den genannten möglichen Hilfestellungen.
  • Tagebuch schreiben: „Führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie sich notieren, was Sie bereits geschafft haben“, heißt es in dem Beitrag weiter. „Ziel ist, dass Sie sich vor Augen halten, dass Sie Erfolge wiederholen können – und damit grundsätzlich das Talent dazu besitzen.“
  • Fakten finden: „Unterscheiden Sie genau zwischen Gefühlen und Fakten. Wir alle fühlen uns mal unfähig oder dumm. Aber nur weil man sich so fühlt, heißt das nicht, dass es auch der Wahrheit entspricht.“
  • Lob annehmen: Komplimente solle man - kurz gefasst - als das annehmen, was sie sind: Die Anerkennung der tatsächlichen Leistung, schildern die Karriere-Experten.
  • Hilfe suchen: „Durchbrechen Sie die Schweigemauer und sprechen Sie mit Freunden über Ihre Angst und Scham. Sich Hilfe zu suchen, ist keine Schande“, heißt es zudem unter anderem in dem Beitrag. „Allein schon der eingebildeten Schwindelei einen Namen zu geben, kann nützlich sein, sich davon zu befreien.“

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
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Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
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Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
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Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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