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So könnte es klappen

Das Hobby zum Beruf machen

Nicht jeder kann es unbedingt nachvollziehen. Häufig stoßen Angestellte, die mehr aus ihrer Freizeitbeschäftigung machen wollen auf Unverständnis und Kopfschütteln. Da wundert es auch nicht, dass nicht so viele Menschen diesen Schritt wagen.

Es könnte alles so schön sein: Wenn man sein Hobby zum Beruf macht, dann macht die Arbeit doch umso mehr Spaß. Konfuzius hat bereits gesagt: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ Das allein sollte doch schon so sehr motivierten, um voll mit seinem Traum durchzustarten. Im Vorfeld muss man allerdings noch einige Punkte beachten und auch vor allem genug Selbstvertrauen mitbringen.

Die Vorzüge, wenn man von seiner Leidenschaft leben kann

Wenn man wirklich den Schritt wagt und sich mit seinem Hobby selbstständig macht, darf man sich auf einige Vorteile freuen. Der größte Pluspunkt ist wohl der Spaß, den man bei der Arbeit haben wird. Man beschäftigt sich gerne mit dem Job und kennt sich aus. Die Arbeit wird nicht mehr als Arbeit empfunden und man ist oft glücklicher, obwohl man möglicherweise weniger Geld verdient.

Auch die Eigenverantwortung ist ein großer Gewinn. Man kann selbst entscheiden, wo es im beruflichen Alltag langgehen soll. Zudem kommt die Leidenschaft, die man für den Job mitbringt, der sich wiederum positiv auf den Geschäftserfolg auswirken kann.

Die Vorteile liegen also ganz klar auf der Hand. Vor allem, wenn man weiß, wie es ist, wenn man schon einmal in einem Job gearbeitet hat, den man nicht gerne ausgeübt hat.

Die Finanzierung

Ein anderes Thema ist die Sicherheit. So mancher fürchtet sich vor der Selbstständigkeit, da es in vielen Fällen ein Startkapital benötigt. Zumindest hier kann man einen Teil der Angst getrost vergessen. Wer in Deutschland sein eigener Chef werden will, bekommt in der Regel Unterstützung von allen Seiten in Form von staatlichen Zuschüssen oder auch in Form von Krediten für Unternehmen.

Online kann man sich passende Kredite aussuchen, indem man die Angebote vergleicht oder vergleichen lässt. Am Ende kommt es bei der Finanzierung nämlich darauf an, dass es schnell geht, man seine Möglichkeiten kennt und eine verlässliche Bank an seiner Seite hat.

Wenn man eine zündende Idee hat, lohnen sich aber auch Crowdfunding Plattformen. Hier kann man sich finanzielle Unterstützung von Privatpersonen suchen.

Die Nachteile

Tagtäglich quälen sich Menschen auf die Arbeit und führen Tätigkeiten aus, die ihnen eigentlich keinen Spaß machen. Dennoch schaffen die meisten nicht den Absprung in die Selbstständigkeit, obwohl sie es sich eigentlich wünschen, da es etliche Hürden und Ängste zu überwinden gilt. Ganz groß ist bei den Meisten die Angst, dass das Hobby irgendwann einfach keinen Spaß mehr macht. Denn ist es einmal zum Beruf geworden, dann gehört es nun mal nicht mehr in die Freizeit.

Außerdem sollen Hobbies in der Regel der Entspannung dienen. Wenn jedoch ein Leben daran hängt, das es zu finanzieren gilt, geht die Leichtigkeit verloren. Hinzu kommt der Druck, der auf einem lastet. Denn man übt seine Leidenschaft nun nicht mehr freiwillig aus.

Hinzu kommen Tätigkeiten, die nun einmal zur Selbstständigkeit gehören, wie etwa administrative Arbeiten oder die Buchhaltung. Wenn man sich hier keine externe Unterstützung mit ins Boot nimmt, kann einem auch dabei schnell der Spaß vergehen.

Man sollte es sich also gut überlegen im Vorfeld. Die Nachteile werden häufig unterschätzt und machen sich erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar.

Ein richtiges Konzept

Nicht jedes Hobby hat das Zeug zum Beruf ausgebaut zu werden. Beispielsweise kann es für einen passionierten Puzzle-Spieler schwierig werden, sich nur damit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Deshalb sollte im Vorfeld unbedingt ein geeignetes Konzept samt Businessplan aufgestellt werden. Denn nur damit kann man bei Banken vorstellig werden, um eine Chance für eine Finanzierung zu haben.

Zusätzlich braucht es natürlich eine solide Qualifikation. Häufig fehlt allerdings die Ausbildung in dem Bereich, obwohl in den meisten Fällen fundierte Kenntnisse vorhanden sind. Dennoch sollte man sich vorher kritisch fragen, ob man das, was man gerne und leidenschaftlich tut, auch überhaupt gut kann.

Sind all diese Fragen geklärt, kann es an die Umsetzung gehen. Braucht man etwa Räumlichkeiten? Beispielsweise wenn man einen Gastronomiebetrieb betreiben will. Dann muss je nach Unternehmensform ein Gewerbe angemeldet werden. Wenn das alles passiert ist, kann erst mit der eigentlichen Tätigkeit begonnen werden. Es ist also ein langer Weg.

Nur Mut

Trotz all dieser Hürden, sollte man dennoch nicht den Mut verlieren. Ein eigenes Business aus dem Hobby zu erschaffen ist eine große Aufgabe und meistens ist der Traum von dem eigenen Unternehmen schöner als die Realität und es lässt sich wohl pauschal nie sagen, ob eine Business-Idee eine Zukunft hat oder nicht. Vieles kann man nun einmal erst nach einer gewissen Laufzeit einschätzen. Allerdings ist das Ergebnis umso erfüllender, wenn man die Anfangsschwierigkeiten überwunden hat. Wichtig ist, dass man für sein Ziel kämpft.

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