Grün macht gute Laune

Pflanzen im Büro fördern die Gesundheit / Weniger Krankheitstage / Studien belegen positive Wirkung

Frankfurt a.M. - "Vor allem Grünpflanzen werden als Bestandteil von Einrichtungen unterschätzt, wenn nicht belächelt", sagt Joachim Sparenberg, Leiter Kommunikation des Büromöbelherstellers Sedus Stoll AG. Dabei wirke das kostengünstige Grün als natürlicher Schalldämmer und Luftbefeuchter, Pflanzen und Blumen verbrauchen Kohlendioxid und liefern Sauerstoff, kurz: Sie verringern gesundheitsschädigende Faktoren. "Gesunde Mitarbeiter sind leistungsfähiger - und das kommt den Unternehmen zugute", fasst Joachim Sparenberg zusammen.

Einige große Unternehmen haben das Potenzial der Innenbegrünung erkannt, weiß Sparenberg. Dort sei die Begrünung der Büros fester Bestandteil eines breit angelegten Gesundheitsmanagements. Inzwischen ist die positive Wirkung von Pflanzen im Büro auch wissenschaftlich erhärtet: Studien der landwirtschaftlichen Universität Norwegen, der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau und der Technologischen Universität Sydney haben eine Verbesserung des Wohlbefindens von Beschäftigten in begrünten Büros nachgewiesen. Die einfache Formel lautet: Grünpflanzen können wahre Wunder wirken. Die Mitarbeiter erkennen die Verbesserung ihrer Arbeitsumgebung als Zeichen der Wertschätzung, sie identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen, sind weniger krank und bringen eine höhere Leistung. So können in begrünten Büros mit hoher Luftfeuchtigkeit die Krankheitstage um bis zu 3,5 Tage pro Mitarbeiter gesenkt werden. Einige über das Büro verteilte Pflanzen sind natürlich noch keine Raumbegrünung - aber sie sind ein Anfang.

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