Gespräche am Arbeitsplatz: Diese Themen sollten Sie besser weglassen

Bei der Arbeit verbringen Sie viel Zeit Ihres Lebens – da ist es gut, wenn Sie mit den Kollegen auskommen. Diese Gesprächsthemen sollten Sie allerdings vermeiden.
Smalltalk am Arbeitsplatz, mit den Kolleginnen und Kollegen scherzen und sich untereinander austauschen. Das ist nicht nur für das Betriebsklima gut, sondern kann auch für Ihre Karriere von Vorteil sein. Damit die Stimmung nicht kippt oder Sie nicht fälschlicherweise als toxisch eingestuft werden, sollten Sie allerdings ein paar Gesprächsthemen am Arbeitsplatz vermeiden.
Gespräche am Arbeitsplatz: Geschlechtsverkehr und Religion sind tabu
Persönlich können die Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen sein, aber bitte nicht zu persönlich. Anekdoten aus Ihrem Sexualleben sollten Sie beispielsweise komplett aussparen. Auch heikle Themen, die endlose Diskussionen auslösen könnten, sind eher nicht für den Arbeitsplatz geeignet. Darunter fallen Religion und Politik. Bei den Themenfeldern gibt es mitunter zu gegensätzliche Lager und Konfliktgefahr. Ein Tipp für generelle Gesprächsthemen ist laut dem Portal Ingenieur.de die Regel, was man nicht im Beisein der Chefin oder des Chefs besprechen würde, sollte man für sich behalten.
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Gespräche am Arbeitsplatz: Nicht jammern oder lamentieren
Menschen, die immer jammern oder sich über bestimmte Situationen oder das Verhalten von anderen beschweren, ohne das direkte Gespräch zu suchen, kommen im Allgemeinen nicht gut an. So wird langsam das Arbeitsklima vergiftet und auch Sie selbst stehen vor Ihren Kolleginnen und Kollegen alles andere als gut da. Mit diesem Verhalten bleiben Sie nämlich in der Rolle des Unzufriedenen. Besser Sie packen an und versuchen das anzusprechen, was Sie wirklich stört. Wenn es doch nicht so schlimm ist, dann schauen Sie, dass Sie nicht zu viel darüber meckern.
Gespräche am Arbeitsplatz: Dinge, die man Ihnen anvertraut oder der Flurfunk
Im Arbeitsalltag gibt es Personen, mit denen Sie besser klarkommen, als mit anderen. Sollten Ihnen allerdings Dinge im Vertrauen gesagt worden sein, dann behalten Sie die auch lieber für sich. Wenn Sie die Geheimnisse weitererzählen würden, dann würden Sie vermutlich erst einmal oberflächliche Aufmerksamkeit generieren – allerdings zahlen Sie dafür auch einen Preis. Das Vertrauen der Person, dessen Geheimnis Sie weitererzählt haben, ist gebrochen und auch die anderen Kolleginnen und Kollegen werden Ihnen nicht mehr vertrauen, wie das GQ Magazin erläutert.
Gespräche am Arbeitsplatz: Steht bei Ihnen ein Jobwechsel an? Dann sollten Sie schweigen
Wenn Sie einen Karriereweg in einem anderen Unternehmen planen, dann sollten Sie darüber erst mit Ihren Kolleginnen und Kollegen sprechen, wenn schon alles in trockenen Tüchern ist. Sollte ein geplanter Weggang im Team öffentlich werden, kann dies unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, beispielsweise können Sie schon vorab aus dem Team ausgegrenzt werden, weil Sie eh bald nicht mehr dazugehören. Bedenken Sie bei jeglicher Kommunikation in diesem Zusammenhang einfach, dass Sie bis zu einem möglichen Arbeitsplatzwechsel noch an Ihrem alten Arbeitsplatz mit Ihren Kolleginnen und Kollegen arbeiten werden.
Gespräche am Arbeitsplatz: Diese Themen sollten Sie unbedingt vermeiden
- Kommentare über Äußerlichkeiten: Vermeiden Sie Äußerungen, wie „Dein Outfit sitzt aber toll!“ – solche Komplimente können leicht unprofessionell, übergriffig oder sexistisch anmuten. Auch eine Frage nach einer möglichen Schwangerschaft sollten Sie tunlichst vermeiden.
- Äußern Sie nicht Ihre Überraschung, dass ein Kollege oder eine Kollegin ein Projekt bekommen hat. Das impliziert, dass Sie die Person für nicht geeignet halten und Sie selbst das besser gemacht hätten. Laut Businessinsider sollten Sie lieber zu dem Erfolg gratulieren.
- Sprechen über die Gesundheit: Gehen Sie bei gesundheitlichen Problemen nicht ins Detail. Erwähnen Sie allenfalls Kopfschmerzen oder ähnliche Probleme – mit anderen Symptomen verschrecken Sie womöglich Ihre Kolleginnen und Kollegen. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie als weniger belastbar gelten, wenn Sie häufig Krankheiten thematisieren. Anders kann das bei chronischen Belastungen sein, die sich auf Ihre Arbeitskapazität auswirken.
- Altersdiskriminierung: Die Altersfrage kann unter Umständen auch Gefahren bereithalten – die Kompetenz desjenigen kann dadurch infrage gestellt werden.
Gespräche am Arbeitsplatz: Soft Skill Teamfähigkeit
Es ist die eine Angabe, die in vielen Lebensläufen vorkommt – Stärke: Teamfähigkeit. Ob das so stimmt, wie Sie das angegeben haben, das zeigt sich erst im Arbeitsalltag. Wie es um Ihre Teamfähigkeit bestellt ist, das können Sie reflektieren, wenn Sie an Ihren eigenen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen denken. Wie reagieren Sie beispielsweise auf Ideen, die von Kolleginnen und Kollegen kommen? Schmettern Sie die direkt ab, weil Sie sie für nicht machbar halten? Oder gehen Sie konkret darauf ein und sind wertschätzend?