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Ganz oben im Ranking liegen mit 117.545 Euro jährlich die Oberärzte.

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Welche Berufe sind in Deutschland am lukrativsten? Wo verdienen Akademiker und Beschäftigte ohne Studienabschluss am meisten beziehungsweise am wenigsten?

Das Vergleichsportal Gehalt.de hat aus 224.385 Gehaltsdaten die zehn best- und schlechtesten bezahlten Berufe in Deutschland ermittelt. Das Ergebnis: Ohne akademischen Abschluss beziehen Beschäftigte als Regionalverkaufsleiter mit 73.053 Euro brutto jährlich das höchste Gehalt. Unter Akademikern erhalten Grafiker (34.194 Euro) und Webdesigner (36.885 Euro) das geringste Einkommen. Ganz oben im Ranking liegen dagegen Oberärzte (117.545 Euro) und Fondsmanager (86.434 Euro). Bei allen genannten Beträgen handelt es sich um Brutto-Werte.

Top-Berufe für Akademiker

Oberärzte erhalten in Deutschland das höchste Gehalt und beziehen 117.545 Euro jährlich. Auf dem zweiten Platz folgen Fondsmanager mit einem Einkommen von 86.434 Euro. Auch (Key)-Account-Manager (81.104 Euro) und Fachärzte (80.537 Euro) gehören zu den Top-Verdienern in Deutschland. "Berufe in der Medizin- und Finanzdienstleistungsbranche werden besonders gut vergütet. Das Gehalt dient auch als Kompensation für die große Verantwortung und den hohen Arbeitsaufwand in diesen Bereichen", so Philip Bierbach, Geschäftsführer des Vergleichsportals Gehalt.de.

Beruf

Median

Oberärztin bzw. -arzt

117.545 €

Fondsmanager/-in

86.434 €

(Key) Account-Manager/-in

81.104 €

Fachärztin bzw. -arzt

80.537 €

Beschäftigte in der Vertriebssteuerung / Verkaufsleitung

78.704 €

Wirtschaftsprüfer/-in

76.682 €

Patentingenieur/-in

75.071 €

Anlagenberater/-in

74.149 €

IT-Leiter/-in

73.170 €

Syndikus, Justitiar/-in

71.415 €

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Top-Berufe für Nicht-Akademiker

Für Beschäftigte mit einer Ausbildung winkt das höchste Gehalt in der Regionalverkaufsleitung. Das Bruttojahreseinkommen beträgt hier 73.503 Euro. Pharma-Referenten erzielen mit jährlich 68.558 Euro ebenfalls hohe Gehälter. Zu weiteren lukrativen Berufen gehören SAP-Berater (64.909 Euro) und Filialleiter in der Bank (64.737 Euro).

Beruf

Median

Regionalverkaufsleiter/-in

73.053 €

Pharma-Referent/-in

68.558 €

SAP-Berater/-in

64.909 €

Filialleiter/-in in der Bank

64.737 €

Beschäftigte in der Revision

62.038 €

(Key)-Account-Manager/-in

62.038 €

Beschäftigte in der Vertriebssteuerung / Verkaufsleitung

60.837 €

Wirtschaftsprüfer/-in

60.000 €

Business Developer

59.599 €

Unternehmensberater/-in

55.240 €

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Flop-Berufe für Akademiker

Grafiker erhalten unter Uni-Absolventen das geringste Gehalt. Mit einem jährlichen Bruttojahreseinkommen von 34.194 Euro ist dieser Beruf für Akademiker am wenigsten lukrativ. Auch Webdesigner erhalten im Vergleich ein niedriges Gehalt. Sie beziehen im Jahr ein Einkommen von 36.885 Euro. Pädagogen (38.236 Euro) und Kulturmanager (39.814 Euro) verdienen etwas mehr. Umweltingenieure mit einem jährlichen Einkommen von 46.011 Euro und Lehrer an privaten Schulen (46.649 Euro) gehören ebenfalls zu den verhältnismäßig geringer vergüteten Berufen nach der Uni.

Beruf

Median

Grafiker/-in

34.194 €

Webdesigner/-in, Web-Programmierer/-in

36.885 €

Pädagoge / Pädagogin, Erzieher/-in

38.236 €

Kulturmanager/-in

39.814 €

Architekt/-in

41.497 €

Technische/-r Gestalter/-in

42.581 €

Redakteur/-in

43.054 €

Art- bzw.Creative-Director

43.441 €

Umweltingenieur/-in

46.011 €

Lehrer/-in an private Schulen

46.649 €

Beschäftigte in PR und Kommunikation

47.991 €

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Flop-Berufe für Nicht-Akademiker

Zu den Berufen mit dem niedrigsten Gehalt in Deutschland gehören vor allem Tätigkeiten in der Gastronomie und Dienstleistungsbranche. So verdienen Küchenhilfen mit jährlich 22.033 Euro jährlich am wenigsten. Auch die Einkommen von Friseuren (23.002 Euro) und Kellnern (23.873 Euro) bewegen sich in dem unteren Spektrum der Gehaltsskala. 

Beruf

Median

Restaurant- und Küchenhelfer/-in

22.033 €

Friseur/-in

23.002 €

Kellner/-in

23.873 €

Rezeptionist/-in

25.692 €

Beschäftigte im Call Center

26.638 €

Köchin bzw. Koch

27.240 €

Zahnarzthelfer/-in

27.932 €

Kassenpersonal

28.614 €

Pflegepersonal

28.614 €

Physiotherapeut/-in

28.861 €

Gehalt.de analysierte die jeweils zehn am besten und am schlechtesten bezahlten Berufe für Akademiker und Nicht-Akademiker in Deutschland. Die Gehaltsangaben für die Berufe basieren auf 224.385 Datensätzen. Alle Angaben stammen von Beschäftigten ohne Personalverantwortung aus den letzten zwölf Monaten. Bei den Lohnangaben handelt es sich um Bruttojahresgehälter basierend auf einer 40-Stunden-Woche. Ein Top-Berufe aus dem vergangenen Jahr – Mergers & Acquisitions – wird in diesem Jahr nicht ausgewiesen, da zu wenig Daten dafür vorliegen, um eine valide Aussage zu treffen.

Lesen Sie auch: Top-Gehälter 2019: In diesen Berufen, Branchen und Regionen gibt es sie.

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vro

Top- und Flop-Gehälter 2019 bei Ausbildungsberufen

Platz 3: Chemikant/-in
Platz 3: Chemikant/-in; Einstiegsgehalt: 34.840 Euro im Jahr © Arne Dedert/dpa
Platz 2: Sozialversicherungsfachangestellte/-r
Platz 2: Sozialversicherungsfachangestellte/-r; Einstiegsgehalt: 36.869 Euro im Jahr © Stephanie Pilick/dpa
Platz 1: Bankkaufmann/-frau
Platz 1: Bankkaufmann/-frau; Einstiegsgehalt: 38.084 Euro im Jahr © Oliver Berg/dpa
Drittletzter Platz: Restaurantfachmann/-frau
Drittletzter Platz: Restaurantfachmann/-frau; Einstiegsgehalt: 22.000 Euro im Jahr © Bernd Settnik/dpa
Vorletzter Platz: Zahnmedizinische/-r Fachangestelle/-r
Vorletzter Platz: Zahnmedizinische/-r Fachangestelle/-r; Einstiegsgehalt: 21.220 Euro im Jahr © Julian Stratenschulte/dpa
Letzter Platz: Friseur/-in
Letzter Platz: Friseur/-in; Einstiegsgehalt: 20.192 Euro im Jahr © Jens Kalaenedpa/Zentralbild/dpa

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