ZEIT IM GRIFF

Gefährlicher Übereifer

Mehr als 28 Prozent aller Erwerbstätigen leiden unter Stress. Bei etwas 15 Prozent mündet die Dauerbelastung in ein Burnout-Syndrom, das einer Depression

Mehr als 28 Prozent aller Erwerbstätigen leiden unter Stress. Bei etwas 15 Prozent mündet die Dauerbelastung in ein Burnout-Syndrom, das einer Depression gleicht. Vor allem sehr engagierte Menschen sind gefährdet. Das Burnout-Syndrom tritt nicht plötzlich auf, es vollzieht sich in mehreren Schritten.

l 1.Begeisterung und IdealismusDie Arbeit wird mit übermäßigem Einsatz erledigt - zu Lasten eigener Bedürfnisse.

l 2.Beginnende ErschöpfungAnzeichen für Erschöpfung wie Schlaf- und Konzentrationsmangel oder permanente Müdigkeit treten auf.

l 3.Abbau der LeistungsfähigkeitKreativität, Motivation und Leistung nehmen ab. Die anhaltende Überanstrengung verursacht seelische Störungen. Im Umgang mit Kollegen und Kunden können Probleme auftreten. Der Körper reagiert mit psyochsomatischen Beschwerden.

l 4.Verzweiflung, innere LeereDas Gefühl des "Ausgebrannt sein" stellt sich ein, das sich durch Verzweiflung und innere Leere äußert. Beruflich und privat sind alle Reserven ausgeschöpft. Die Hemmschwelle für den Konsum von Alkohol, Medikamenten und Beruhigungsmitteln sinkt. Die Folgen sind Gedächtnisschwäche, Desorganisation, Entscheidungsunfähigkeit und verringerte Produktivität sowie massive gesundheitliche und psychotherapeutische Reaktionen.

Wer an sich Burn-Out-Anzeichen wahrnimmt, sollte sofort mit Stressbewältigungsstrategien gegensteuern. Bei Phase drei und vier sind längere Regenerationsphasen unter ärztlicher Aufsicht erforderlich.

Seminarangebote und weitere Infos: www.hiconsulting.de, Tel. 06103/697610

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